Wie kann man seine arabische Aussprache verbessern?

27. August 2026 – Al-Dirassa Institut

Lernender beim Üben der arabischen Aussprache in einem Onlinekurs

Arabisch besser aussprechen: Methoden und Übungen für eine klarere Artikulation

Manche Schwierigkeiten im Arabischen haben weder mit dem Wortschatz noch mit der Grammatik zu tun. Sie kennen das Wort und wissen, was es bedeutet, doch seine Aussprache bleibt unsicher. Ein Buchstabe klingt einem anderen zu ähnlich, ein Kehllaut verschwindet, ein emphatischer Konsonant wird zu leicht ausgesprochen oder Ihr Gesprächspartner bittet Sie um Wiederholung, obwohl der Satz an sich korrekt war.

Die arabische Aussprache zu verbessern bedeutet vor allem, genauer hören zu lernen, zu verstehen, wie die Laute gebildet werden, und sie zunächst in echten Wörtern und anschließend in Sätzen zu wiederholen. Es geht nicht darum, jeden fremdsprachlichen Akzent vollständig zu beseitigen, sondern eine Aussprache zu entwickeln, die präzise genug ist, um die arabischen Laute klar voneinander zu unterscheiden und ohne Mehrdeutigkeit verstanden zu werden.

Dieser Prozess verläuft schrittweise. Manche Buchstaben lassen sich relativ schnell korrigieren; andere benötigen mehr Wiederholung, weil Zunge, Rachen oder Lippen auf eine Weise eingesetzt werden, die für deutschsprachige Lernende ungewohnt sein kann.

Warum erfordert die arabische Aussprache ein gezieltes Training?

Jede Sprache besitzt ihr eigenes Lautsystem und eigene Artikulationsgewohnheiten. Wenn Sie mit Arabisch beginnen, neigen Ohr und Mund ganz natürlich dazu, neue Laute durch das Lautsystem des Deutschen zu interpretieren.

Deshalb können zwei arabische Buchstaben für Anfänger nahezu gleich klingen, obwohl ein Arabischsprachiger sie sofort voneinander unterscheidet.

Schwierigkeiten treten besonders bei bestimmten Buchstabenpaaren auf:

  • ح und ه;
  • س und ص;
  • ت und ط;
  • د und ض;
  • ك und ق;
  • ذ, ز und ظ.

Der erste Schritt besteht daher nicht nur darin, diese Buchstaben aussprechen zu können. Sie müssen zunächst lernen, den Unterschied zwischen ihnen zu hören.

1. Zuerst lernen, die Laute richtig zu hören

Eine Unterscheidung lässt sich nur schwer präzise nachbilden, wenn man sie noch nicht sicher hört. Aussprachetraining beginnt deshalb mit dem Zuhören.

Wählen Sie zwei Laute, die Sie häufig verwechseln, und hören Sie sie nacheinander in mehreren Wörtern. Vermeiden Sie anfangs lange Sätze, damit Sie Ihre Aufmerksamkeit vollständig auf den gewünschten Lautunterschied richten können.

Vergleichen Sie zum Beispiel:

س — ص

Beide Buchstaben können ähnlich wirken, doch ص besitzt eine emphatische Klangqualität, die س nicht hat.

Üben Sie die Unterscheidung zunächst isoliert, dann in Silben und schließlich in echten Wörtern.

Ziel ist es, den Buchstaben nach und nach korrekt zu erkennen, noch bevor Sie versuchen, ihn selbst auszusprechen.

2. Verstehen, wo jeder Buchstabe gebildet wird

Ein häufiger Fehler besteht darin, nur den gehörten Klang nachzuahmen, ohne zu verstehen, wie er artikulatorisch entsteht.

Bei manchen arabischen Buchstaben kann das Wissen über die Stellung von Zunge, Lippen oder Rachen die Korrektur der Aussprache erheblich erleichtern.

Die Artikulationsstellen der Buchstaben werden Makharij al-Huruf genannt. Sie zeigen unter anderem, ob ein Laut im Rachen, mit der Zunge, an den Lippen oder in einem anderen Bereich des Sprechapparats gebildet wird.

Wenn Sie dieses Thema ausführlich lernen möchten, lesen Sie unseren Leitfaden zu den Artikulationsstellen der arabischen Buchstaben.

Für ein allgemeines Aussprachetraining müssen Sie jedoch nicht sofort die gesamte Einteilung der Makharij auswendig lernen. Beginnen Sie damit, körperlich zu verstehen, wodurch sich die wenigen Buchstaben unterscheiden, die Ihnen Schwierigkeiten bereiten.

3. Arabische Laute üben, die es im Deutschen nicht gibt

Einige arabische Laute benötigen mehr Training, weil sie in der üblichen deutschen Aussprache kein direktes Gegenstück haben.

Das gilt besonders für mehrere Laute, die im Rachen gebildet werden.

Der Buchstabe ح

Der Buchstabe ح darf nicht zu einem einfachen ه werden. Seine Artikulation liegt tiefer und erfordert einen besonderen Luftstrom durch den Rachen.

Üben Sie ihn zunächst allein und dann mit verschiedenen Vokalen:

حَ — حِ — حُ

Gehen Sie anschließend zu kurzen Wörtern über.

Der Buchstabe ع

Der Buchstabe ع ist für deutschsprachige Lernende besonders ungewohnt. Er darf weder ausgelassen noch durch einen einfachen Vokal ersetzt werden.

Es geht nicht darum, den Rachen anzuspannen, sondern die richtige Artikulationsbewegung schrittweise zu erlernen. Bei diesem Buchstaben sind eine Demonstration und individuelle Korrektur häufig besonders hilfreich.

Die Buchstaben خ und غ

Auch خ und غ werden weiter hinten im Sprechapparat gebildet. Sie müssen voneinander unterschieden werden und sollten nicht durch einen nur ungefähr ähnlichen deutschen Laut ersetzt werden.

Bei solchen schwierigen Buchstaben sind wenige Minuten konzentrierter Übung meist wertvoller als langes Wiederholen mit falscher Artikulation.

4. Emphatische Buchstaben unterscheiden lernen

Im Arabischen gibt es mehrere emphatische Konsonanten. Anfänger sprechen sie häufig wie ihre leichteren Gegenstücke aus.

Typische Verwechslungen betreffen:

  • س und ص;
  • ت und ط;
  • د und ض;
  • ذ und ظ.

Nehmen wir س und ص. ص korrekt auszusprechen bedeutet nicht einfach, س kräftiger zu sprechen. Die Zungenposition und die Resonanz verändern sich.

Vergleichen Sie deshalb beide Buchstaben direkt: erst den einen hören, dann den anderen und anschließend beide abwechselnd aussprechen.

5. Nicht zu lange von der Umschrift abhängig bleiben

Eine Umschrift mit lateinischen Buchstaben kann am Anfang beruhigend wirken, hat aber eine wichtige Grenze: Das lateinische Alphabet bildet nicht alle arabischen Laute präzise ab.

Schreibweisen wie „h“, „kh“ oder „dh“ geben nur eine Annäherung wieder. Verschiedene Lernende können dieselben Buchstabenkombinationen zudem unterschiedlich interpretieren.

Wenn Sie einen Buchstaben oder ein neues Wort lernen, verbinden Sie daher möglichst früh:

arabische Form → tatsächlicher Laut → Bedeutung

statt:

arabische Form → lateinische Umschrift → angenäherter Laut.

Wenn Sie die arabischen Buchstaben und Lesezeichen noch nicht sicher beherrschen, beginnen Sie mit unserem kostenlosen Kurs zum arabischen Alphabet.

6. Hören und unmittelbar nachsprechen

Eine der einfachsten Übungen besteht darin, eine kurze Sequenz zu hören und sie sofort nachzusprechen.

Beginnen Sie mit einem einzelnen Wort. Hören Sie genau hin und wiederholen Sie es mit Blick auf:

  • die Konsonanten;
  • die Vokale;
  • die Länge der Laute;
  • die natürliche Betonung;
  • den Gesamtrhythmus des Wortes.

Wenn das Wort stabil sitzt, gehen Sie zu einer kurzen Wendung und danach zu einem Satz über.

Vermeiden Sie es, eine falsche Aussprache zehnmal mechanisch zu wiederholen. Wenn ein Laut weiterhin unsicher ist, verlangsamen Sie das Tempo und isolieren Sie das schwierige Element erneut.

7. Shadowing mit kurzen Sätzen einsetzen

Beim Shadowing hört man einen Sprecher und wiederholt seinen Satz nahezu unmittelbar. Dabei versucht man nicht nur die Wörter, sondern auch Rhythmus und Verbindung der Laute nachzuahmen.

Für Anfänger sollte diese Übung kurz bleiben. Ein Satz von wenigen Sekunden genügt.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. einmal zuhören, ohne zu sprechen;
  2. ein zweites Mal hören und auf schwierige Laute achten;
  3. den Satz langsam wiederholen;
  4. noch einmal zuhören;
  5. schließlich versuchen, fast gleichzeitig mit der Aufnahme zu sprechen.

Shadowing ist besonders hilfreich, um eine Wort-für-Wort-Aussprache zu überwinden und Arabisch als zusammenhängende Lautkette zu trainieren.

8. Sich aufnehmen, um eigene Fehler zu hören

Beim Sprechen nehmen Sie Ihre eigene Aussprache nicht immer so wahr wie eine Person, die Ihnen zuhört.

Eine Aufnahme schafft die nötige Distanz.

Wählen Sie ein Wort, einen Satz oder einen kurzen Abschnitt, für den Sie ein zuverlässiges Audiomodell besitzen. Nehmen Sie Ihre eigene Version auf und vergleichen Sie beide.

Achten Sie jeweils nur auf ein Kriterium:

  • habe ich alle Konsonanten ausgesprochen?
  • ist der schwierige Buchstabe deutlich genug?
  • sind meine Vokale korrekt?
  • habe ich einen Laut verkürzt oder verlängert?
  • unterbreche ich den Satz an unnatürlichen Stellen?

Fünf konkrete Fehler zu identifizieren ist meist hilfreicher als lediglich festzustellen: „Mein Akzent ist nicht gut.“

9. Schwierige Laute in echten Wörtern üben

Einen Buchstaben isoliert zu wiederholen hilft, seine Artikulation zu verstehen. Die Aussprache muss jedoch schnell in echte Wörter übertragen werden.

Derselbe Konsonant kann je nach Position im Wort unterschiedlich schwierig sein: am Anfang, in der Mitte oder am Ende.

Eine sinnvolle Progression lautet daher:

Buchstabe → Silbe → Wort → Satz.

Wählen Sie einen Buchstaben, der Ihnen Schwierigkeiten bereitet. Sobald Sie ihn allein aussprechen können, suchen Sie drei oder vier häufige Wörter, in denen er an unterschiedlichen Positionen vorkommt.

Bilden Sie anschließend einfache Sätze mit diesen Wörtern. Ziel ist, dass die korrekte Artikulation erhalten bleibt, auch wenn sich Ihre Aufmerksamkeit zunehmend auf die Bedeutung des Satzes richtet.

10. Laut lesen, ohne Lesen und Gespräch zu verwechseln

Lautes Lesen ist eine sehr gute Ausspracheübung. Da der Text den Wortschatz vorgibt, können Sie sich stärker auf die Laute konzentrieren.

Wählen Sie jedoch einen Text, der Ihrem Niveau entspricht. Wenn jede Zeile mehrere unbekannte Wörter enthält, wird Ihre Aufmerksamkeit zu stark aufgeteilt.

Beginnen Sie langsam. Präzises Lesen ist besser als schnelles Lesen, bei dem schwierige Buchstaben verschwinden.

Wenn der Abschnitt sicher sitzt, steigern Sie allmählich die Flüssigkeit.

Lesen ersetzt allerdings kein Gespräch. Um auch die spontane Satzproduktion zu verbessern, ergänzen Sie diese Arbeit mit den Übungen aus unserem Leitfaden zum Verbessern des mündlichen Ausdrucks auf Arabisch.

11. Den Satzrhythmus trainieren, nicht nur einzelne Buchstaben

Klare Aussprache hängt nicht nur von der Qualität jedes einzelnen Konsonanten ab. Auch die Verbindung der Wörter spielt eine wichtige Rolle.

Ein Lernender kann alle Buchstaben korrekt aussprechen und dennoch unnatürlich klingen, wenn er nach jedem Wort eine Pause macht.

Achten Sie deshalb auch darauf:

  • wo der Sprecher langsamer wird;
  • wo Wörter miteinander verbunden werden;
  • welche Silben stärker hervortreten;
  • wo natürliche Pausen gesetzt werden.

Diesen Rhythmus nachzuahmen hilft nach und nach, natürlicher zu sprechen, auch wenn ein fremdsprachlicher Akzent weiterhin hörbar bleibt.

12. Auf kurze und lange Vokale achten

Lernende konzentrieren sich häufig so stark auf schwierige Konsonanten, dass sie die Vokale vernachlässigen. Dabei gehört die Vokallänge wesentlich zum Lautsystem des Arabischen.

Insbesondere müssen kurze Vokale sicher von ihren langen Entsprechungen unterschieden werden.

Wenn Sie ein Wort lernen, merken Sie sich daher nicht nur seine Konsonanten. Hören Sie auf die Vokallängen und sprechen Sie das Wort als Ganzes nach.

Für Anfänger bilden Fatha, Kasra, Damma, lange Vokale, Sukun und Shadda eine wichtige Grundlage für Lesen und Aussprache.

Diese Elemente werden ebenfalls in unserem kostenlosen Programm zum arabischen Alphabet behandelt.

13. Nicht versuchen, den deutschen Akzent vollständig zu beseitigen

Ein fremdsprachlicher Akzent ist nicht automatisch eine schlechte Aussprache.

Man sollte zwei Situationen unterscheiden:

eine Akzentbesonderheit, die das Verständnis nicht beeinträchtigt;

und einen phonetischen Fehler, der einen Laut verändert, ein Wort schwer verständlich macht oder zu einer Verwechslung mit einem anderen Buchstaben führt.

Ihre Priorität sollte auf der zweiten Situation liegen.

Sofort eine perfekte Nachahmung eines Muttersprachlers anzustreben kann viel Energie für nebensächliche Details verbrauchen. Sinnvoller ist es meist, sich zunächst auf Unterschiede zu konzentrieren, die die Verständlichkeit wirklich beeinflussen:

  • den richtigen Konsonanten aussprechen;
  • die Vokale korrekt realisieren;
  • emphatische Laute unterscheiden;
  • schwierige Buchstaben nicht auslassen;
  • einen verständlichen Rhythmus beibehalten.

14. Sich jeweils auf eine Schwierigkeit konzentrieren

Es ist schwer, gleichzeitig ع, lange Vokale, Satzrhythmus, emphatische Konsonanten und mehrere grammatische Fehler zu korrigieren.

Wählen Sie für jede Übungseinheit ein klares Ziel.

Zum Beispiel:

  • heute: ح und ه unterscheiden;
  • morgen: ق in fünf Wörtern üben;
  • am nächsten Tag: zehn Sätze lesen und dabei auf die langen Vokale achten.

Ist die Schwierigkeit isoliert besser beherrscht, muss sie anschließend wieder in die normale Sprachproduktion integriert werden.

15. Korrektur von außen einholen

Manche Fehler sind allein nur schwer zu erkennen. Wenn sich Ihr Gehirn an eine bestimmte Aussprache gewöhnt hat, können Sie überzeugt sein, zwei unterschiedliche Laute zu produzieren, obwohl sie für einen Zuhörer fast identisch klingen.

Eine kompetente Person kann genau erkennen, was verändert werden muss: Zungenposition, Tiefe des Lautes, Mundöffnung, Kontakt mit den Zähnen, Dauer oder Spannung.

Eine solche Korrektur ist besonders wertvoll, wenn sie früh erfolgt. Je häufiger eine falsche Aussprache wiederholt wird, desto stärker kann sie sich automatisieren.

Eine 15-Minuten-Übung zur Verbesserung der arabischen Aussprache

Sie müssen nicht täglich eine ganze Stunde ausschließlich der Aussprache widmen. Eine kurze Einheit kann sehr produktiv sein, wenn sie ein klares Ziel verfolgt.

3 Minuten: gezieltes Hören

Wählen Sie einen Buchstaben oder einen Lautkontrast. Hören Sie mehrere Beispiele, ohne sofort nachzusprechen.

3 Minuten: isolierte Artikulation

Wiederholen Sie die Laute langsam und achten Sie auf die Stellung von Zunge, Lippen oder Rachen.

4 Minuten: Wörter

Verwenden Sie mehrere Wörter, die den Ziellaut enthalten. Wechseln Sie nach Möglichkeit mit einem ähnlichen Laut ab, um die Unterscheidung stabil zu halten.

3 Minuten: Sätze

Setzen Sie die Wörter in kurze Sätze ein und wiederholen Sie diese in natürlichem Tempo.

2 Minuten: Aufnahme und Vergleich

Nehmen Sie sich auf und vergleichen Sie Ihre Aussprache mit einem zuverlässigen Modell. Notieren Sie nur ein oder zwei Punkte für die nächste Einheit.

Arabische Aussprache und Koranrezitation: Ist das dasselbe?

Beide Bereiche sind eng miteinander verbunden, sollten aber nicht vollständig gleichgesetzt werden.

Um Arabisch korrekt zu sprechen, müssen die Laute der Sprache unterschieden und richtig artikuliert werden. Die Koranrezitation verlangt zusätzlich die Anwendung der besonderen Tajwid-Regeln: Dehnungen, Ghunnah, Regeln zu Nūn Sākinah, Mīm Sākinah und weitere Rezitationsregeln.

Die Artikulationsstellen bilden also eine gemeinsame Grundlage, doch ein allgemeiner Kurs zur arabischen Aussprache ersetzt kein strukturiertes Tajwid-Studium.

Wie kann ein Lehrer bei der Aussprachekorrektur helfen?

Ein Video oder eine Aufnahme kann ein ausgezeichnetes Vorbild liefern, sagt Ihnen jedoch nicht, was Sie persönlich falsch machen.

Ein Lehrer kann Ihre Aussprache hören, den Fehler isolieren und genau zeigen, wie Sie Ihre Artikulation verändern müssen.

Er kann die Aussprache auch in normalen Sätzen überprüfen, denn ein Buchstabe, der isoliert korrekt gesprochen wird, kann sich wieder verformen, sobald der Lernende schneller spricht.

In unseren Online-Arabischkursen mit Lehrkraft können je nach Niveau Lesen, Aussprache, Verständnis und mündlicher Ausdruck gezielt trainiert werden.

Häufige Fehler beim Training der arabischen Aussprache

Wiederholen, ohne genau zuzuhören

Die Anzahl der Wiederholungen allein reicht nicht. Wenn das Vorbild falsch gehört wird, automatisieren Sie möglicherweise nur eine Annäherung.

Kehllaute zu stark erzwingen

Ein tiefer Laut muss nicht mit großer Kraft erzeugt werden. Zu viel Spannung kann die Artikulation sogar unnatürlicher machen.

Nur mit Umschrift arbeiten

Sie kann gelegentlich helfen, bildet aber nicht alle arabischen Lautunterschiede korrekt ab und kann ungünstige Lautassoziationen festigen.

Alles gleichzeitig korrigieren wollen

Zu viele Kriterien auf einmal machen die Übung schwer kontrollierbar. Gezielte Korrekturen führen meist effizienter zum Fortschritt.

Buchstaben nur isoliert üben

Einen Buchstaben allein korrekt auszusprechen ist nur der erste Schritt. Er muss auch im Wort und anschließend im Satz korrekt bleiben.

Woran erkennen Sie Fortschritte bei Ihrer Aussprache?

Fragen Sie nicht nur, ob Sie „weniger Akzent“ haben. Verwenden Sie präzisere Kriterien.

Ihre Aussprache verbessert sich, wenn:

  • Sie früher verwechselte Buchstaben leichter unterscheiden;
  • Sie einen schwierigen Laut ohne lange Vorbereitung der Artikulation produzieren;
  • Sie bestimmte Wörter seltener wiederholen müssen;
  • Sie beim Anhören selbst einige Fehler erkennen;
  • korrigierte Laute auch in längeren Sätzen korrekt bleiben;
  • Ihr Lesen flüssiger wird, ohne an Präzision zu verlieren.

Fortschritt ist also zugleich auditiv und artikulatorisch: Sie hören besser, sprechen anschließend besser und automatisieren schließlich.

Häufige Fragen zur arabischen Aussprache

Welche arabischen Buchstaben sind für Deutschsprachige besonders schwierig?

Die Schwierigkeiten unterscheiden sich von Person zu Person. Buchstaben wie ع, ح, خ, غ, ق, ص, ض, ط und ظ benötigen jedoch häufig besonderes Training, weil sie keinen direkten Entsprechungen im Deutschen haben.

Kann man seine arabische Aussprache allein verbessern?

Ja. Aufmerksames Zuhören, Wiederholen, eigene Aufnahmen und der Vergleich mit zuverlässigen Modellen können sehr helfen. Externe Korrektur bleibt dennoch nützlich für Fehler, die der Lernende selbst nicht wahrnimmt.

Muss man die Makharij lernen, um gut Arabisch zu sprechen?

Das Verständnis der Artikulationsstellen hilft sehr bei der Korrektur schwieriger Laute. Sie müssen jedoch nicht sofort die gesamte Tajwid-Terminologie beherrschen, um Ihre Aussprache im alltäglichen Arabisch zu verbessern.

Wie lange dauert es, den arabischen Akzent zu verbessern?

Es gibt keine allgemeingültige Dauer. Die Zahl der zu korrigierenden Laute, die Regelmäßigkeit der Übung, die Qualität der verwendeten Modelle und der Zugang zu geeigneter Korrektur beeinflussen den Fortschritt erheblich.

Ist es schlimm, im Arabischen einen deutschen Akzent zu behalten?

Nein, solange der Akzent wichtige Laute nicht verändert und die Verständlichkeit nicht beeinträchtigt. Priorität hat eine klare und ausreichend präzise Aussprache, nicht die vollständige Beseitigung jeder Spur eines fremdsprachlichen Akzents.

Von bewusster Artikulation zu natürlicher Aussprache

Am Anfang erfordert die Korrektur eines Lautes viel Aufmerksamkeit. Sie denken an die Position der Zunge, den Rachen, die Länge des Vokals oder den Unterschied zu einem anderen Buchstaben.

Diese Langsamkeit ist normal.

Durch Wiederholung wird die Artikulationsbewegung allmählich automatisch. Sie müssen die Mundposition nicht jedes Mal bewusst neu herstellen, wenn der Buchstabe erscheint.

Diese Automatisierung ist das eigentliche Ziel: den Laut richtig hören, präzise produzieren und ihn auch beim natürlichen Lesen oder Sprechen korrekt beibehalten.

Arbeiten Sie deshalb nur an wenigen Schwierigkeiten gleichzeitig, verwenden Sie gute Audiomodelle, wechseln Sie rasch von Buchstaben zu Wörtern und dann zu Sätzen und lassen Sie sich korrigieren, wenn bestimmte Fehler bestehen bleiben. Eine klare Aussprache entsteht wesentlich eher durch dieses gezielte Training als durch wahlloses Wiederholen langer Wortlisten.

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Erfahrungsberichte

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anthonny prost

Online-Kurs
Très bien
5/5

Anonyme

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Alhamdoulilah, après quelques séances seulement il y a une nette amélioration dans ma lecture du Coran.
5/5

Isabelle K.

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Très bons cours je suis avec une professeure qui peut m’expliquer si je ne comprends pas je peux m’exprimer en arabe et me faire corriger en cas de fautes c’est interactif j’avance à mon allure
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Salam alaykum, les cours de tajwid se passent bien pour l'instant al hamdullilah.
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Anonyme

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Chaque jour, j'ai hâte d'avoir cours de coran avec mon enseignante Mariam ❤️❤️❤️. Elle est extrêmement aimable et patiente Allahouma barik Qu'Allah la préserve. J'avance bien et suis très satisfaite.
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Isabelle K.

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Très satisfaite de mes cours d’arabe avec al-dirassa très bonne expérience avoir une prof pour soi tout seul et ainsi pouvoir aisément interagir avec la professeure de plus si j’ai un empêchement le jour convenu je peux reporter en fin de planning donc tout est top
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Lakbira

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Professeurs à l'écoute très agréable un plaisir de partager le savoir avec elles
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Sarietou Dieng

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Good!
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Silo Traore

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Macha allah
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