• info@al-dirassa.com

Die iḍāfa im Arabischen: die arabische Genitivverbindung verstehen

3. Oktober 2020 – Al-Dirassa Institut

Arabische Grammatiklektion über Idafa und Adjektive

In dieser Lektion zur arabischen Grammatik beschäftigen wir uns mit der arabischen Genitivverbindung, die الإِضَافَةُ genannt wird. Diese Konstruktion ist auch als Besitzverbindung oder iḍāfa-Konstruktion bekannt. Mit ihr lassen sich Besitz, Zugehörigkeit oder eine Beziehung zwischen zwei Nomen ausdrücken.

Die iḍāfa gehört zu den wichtigsten Grundlagen beim Arabischlernen. Sie hilft dabei, arabische Sätze zu verstehen und Fortschritte im Hocharabischen, im modernen Standardarabisch und im Koranarabisch zu machen.

Wir erklären, was die iḍāfa ist, wie man den مُضَافٌ und den مُضَافٌ إِلَيْهِ erkennt, welche Deklinationsregeln gelten, warum das erste Nomen keinen Tanwīn trägt und wie ein Adjektiv nach einer Genitivverbindung verwendet wird.

Was ist die iḍāfa im Arabischen?

Das Wort الإِضَافَةُ bedeutet wörtlich „Hinzufügung“ oder „Verbindung“. In der arabischen Grammatik bezeichnet es eine Konstruktion aus zwei Nomen, bei der das erste Nomen mit dem zweiten verbunden wird.

Diese Konstruktion kann Folgendes ausdrücken:

  • Besitz;
  • Zugehörigkeit;
  • Herkunft;
  • eine Beziehung zwischen zwei Nomen;
  • eine nähere Bestimmung oder Präzisierung.

Beispiele:

  • كِتَابُ الْمُدَرِّسِ: das Buch des Lehrers;
  • قَلَمُ مُحَمَّدٍ: der Stift von Muhammad;
  • مَدِينَةُ رُومَا: die Stadt Rom;
  • قِمَّةُ الْجَبَلِ: der Gipfel des Berges;
  • رَسُولُ اللَّهِ: der Gesandte Allahs.

Der Aufbau der arabischen Genitivverbindung

Eine iḍāfa-Konstruktion besteht aus zwei Hauptelementen:

  • مُضَافٌ: das erste Nomen, das Mudāf genannt wird;
  • مُضَافٌ إِلَيْهِ: das zweite Nomen, das Mudāf ilayh genannt wird.

Beispiel:

كِتَابُ الْمُدَرِّسِ
Das Buch des Lehrers.

In diesem Ausdruck gilt:

  • كِتَابُ ist das مُضَافٌ, also das verbundene Nomen oder die besessene Sache;
  • الْمُدَرِّسِ ist das مُضَافٌ إِلَيْهِ, also das Nomen, mit dem das erste verbunden ist.
Element Arabischer Begriff Beispiel Funktion
Erstes Nomen مُضَافٌ كِتَابُ die besessene oder verbundene Sache
Zweites Nomen مُضَافٌ إِلَيْهِ الْمُدَرِّسِ der Besitzer oder das verbundene Nomen

Die Regeln des Mudāf: المُضَافُ

Das مُضَافٌ ist das erste Nomen der Genitivverbindung. Für dieses Nomen gelten bestimmte Regeln.

  • Es trägt niemals den bestimmten Artikel ال.
  • Es trägt niemals einen Tanwīn.
  • Es wird durch seine Verbindung mit dem zweiten Nomen bestimmt, wenn dieses bestimmt ist.
  • Es kann je nach seiner Funktion im Satz im Nominativ, Akkusativ oder Genitiv stehen.

Beispiele:

  • كِتَابُ الطَّالِبِ: das Buch des Schülers;
  • بَابُ الْبَيْتِ: die Tür des Hauses;
  • مَكْتَبُ الْمُدَرِّسِ: der Schreibtisch des Lehrers.

In diesen Beispielen sind die Wörter كِتَابُ, بَابُ und مَكْتَبُ jeweils Mudāf. Sie tragen weder ال noch einen Tanwīn.

Die Regeln des Mudāf ilayh: المُضَافُ إِلَيْهِ

Das مُضَافٌ إِلَيْهِ ist das zweite Nomen der Genitivverbindung. Auch hierfür gelten bestimmte Regeln.

  • Es kann bestimmt oder unbestimmt sein.
  • Es steht immer im Genitiv.
  • Es trägt in der Regel eine Kasra oder einen Kasra-Tanwīn, je nachdem, ob es bestimmt oder unbestimmt ist.
  • Es kann auch ein angehängtes Pronomen sein.

Beispiele:

  • إِمَامُ مَسْجِدٍ: der Imam einer Moschee;
  • مَكْتَبُ الْمُدَرِّسِ: der Schreibtisch des Lehrers;
  • كِتَابُ حَامِدٍ: das Buch von Hamid.

In diesen Beispielen sind مَسْجِدٍ, الْمُدَرِّسِ und حَامِدٍ jeweils Mudāf ilayh. Sie stehen im Genitiv.

Wie drückt man Besitz auf Arabisch aus?

Im Deutschen verwendet man oft den Genitiv oder eine Verbindung mit „von“, um Besitz auszudrücken: das Buch des Lehrers, die Tür des Hauses oder der Stift von Muhammad.

Im Arabischen wird diese Beziehung häufig durch die iḍāfa ausgedrückt. Dabei gibt es kein separates Wort, das „von“ entspricht. Die beiden Nomen werden nach einer festen Struktur direkt hintereinander gestellt.

Deutsch Arabisch Analyse
Das Buch des Lehrers كِتَابُ الْمُدَرِّسِ كِتَابُ + الْمُدَرِّسِ
Der Stift von Muhammad قَلَمُ مُحَمَّدٍ قَلَمُ + مُحَمَّدٍ
Die Stadt Rom مَدِينَةُ رُومَا مَدِينَةُ + رُومَا
Der Gipfel des Berges قِمَّةُ الْجَبَلِ قِمَّةُ + الْجَبَلِ

Beispiele für die iḍāfa aus dem Koran

Die Genitivverbindung kommt im Koran sehr häufig vor. Hier sind einige nützliche Beispiele, die man sich merken kann.

نَارُ اللَّهِ
Das Feuer Allahs.

رَسُولُ اللَّهِ
Der Gesandte Allahs.

نَصْرُ اللَّهِ
Die Hilfe Allahs.

حَدِيثُ الجُنُودِ
Die Geschichte der Soldaten.

حِزْبُ الشَّيْطَانِ
Die Partei des Satans.

صَاحِبُ الْحُوتِ
Der Gefährte des Fisches.

يَوْمُ الْفَصْلِ
Der Tag des Gerichts.

Beispiele, in denen das Mudāf ilayh ein gewöhnliches Nomen ist

إِنَّهُ لَقَوْلُ رَسُولٍ كَرِيمٍ
Dies ist wahrlich das Wort eines edlen Gesandten. (69:40)

وَجَزَاءُ سَيِّئَةٍ سَيِّئَةٌ مِثْلُهَا
Die Vergeltung für eine schlechte Tat ist eine gleichartige schlechte Tat. (42:40)

فَمَن يَعْمَلْ مِثْقَالَ ذَرَّةٍ خَيْرًا يَرَهُ
Wer auch nur das Gewicht eines Stäubchens Gutes tut, wird es sehen. (99:7)

وَمِن شَرِّ حَاسِدٍ إِذَا حَسَدَ
Und vor dem Übel eines Neidenden, wenn er neidet. (113:5)

Kann das Mudāf ilayh ein Pronomen sein?

Ja. Das مُضَافٌ إِلَيْهِ kann auch ein angehängtes Pronomen sein. In diesem Fall wird der Besitz direkt durch das Pronomen ausgedrückt, das an das Nomen angehängt wird.

Beispiele:

  • كِتَابِي: mein Buch;
  • كِتَابُهُ: sein Buch;
  • كِتَابُهَا: ihr Buch;
  • بَيْتُهُمْ: ihr Haus;
  • نِعْمَتِي: Meine Wohltat.

Beispiele aus dem Koran:

وَلِأُتِمَّ نِعْمَتِي عَلَيْكُمْ
Damit Ich Meine Wohltat an euch vollende. (2:150)

مَا أَغْنَىٰ عَنْهُ مَالُهُ وَمَا كَسَبَ
Sein Besitz und das, was er erworben hat, werden ihm nichts nützen. (111:2)

وَاعْتَصِمُوا بِحَبْلِ اللّٰهِ جَمِيعًا
Haltet alle gemeinsam am Seil Allahs fest. (3:103)

Wegfall des Nūn im Dual und im Plural

Wenn das Mudāf im Dual oder im regelmäßigen männlichen Plural steht, fällt das abschließende ن in der Genitivverbindung weg.

Die Formen verändern sich folgendermaßen:

  • ـَانِ wird zu ـَا;
  • ـُونَ wird zu ـُو;
  • ـِينَ wird zu ـِي.

Beispiel:

يَا بَنِي إِسْرَائِيلَ اذْكُرُوا نِعْمَتِيَ الَّتِي أَنْعَمْتُ عَلَيْكُمْ
O Kinder Israels, gedenkt Meiner Wohltat, mit der Ich euch begnadet habe. (2:40)

In بَنِي إِسْرَائِيلَ steht das Wort بَنِي in einer Genitivverbindung. Seine Endung wurde durch die Regel zum Wegfall des ن verändert.

Die Stellung des Demonstrativpronomens bei der iḍāfa

Wenn ein Demonstrativpronomen zusammen mit einer Genitivverbindung verwendet wird, kann es nach der gesamten Konstruktion stehen.

قَالَ إِنِّي أُرِيدُ أَنْ أُنكِحَكَ إِحْدَى ابْنَتَيَّ هَاتَيْنِ
Er sagte: „Ich möchte dir eine dieser beiden Töchter von mir zur Frau geben.“ (28:27)

اذْهَبُوا بِقَمِيصِي هَذَا
Nehmt dieses Hemd von mir mit. (12:93)

In diesen Beispielen steht das Demonstrativpronomen nach dem gesamten Besitz­ausdruck.

Die Genitivverbindung mit einem Adjektiv

Wenn einer Genitivverbindung ein Adjektiv hinzugefügt wird, müssen eine bestimmte Wortstellung und die richtige Übereinstimmung beachtet werden. Diese Regel ist wichtig, weil sie zeigt, auf welches Nomen sich das Adjektiv bezieht.

Beispiel:

بَيْتُ الإِمَامِ الْجَدِيدُ
Das neue Haus des Imams.

Die Reihenfolge der Konstruktion lautet:

  • das مُضَافٌ: بَيْتُ;
  • das مُضَافٌ إِلَيْهِ: الإِمَامِ;
  • das Adjektiv: الْجَدِيدُ.

Wenn sich das Adjektiv auf das erste Nomen bezieht, steht es im Arabischen nach der gesamten Genitivverbindung.

Welches Nomen beschreibt das Adjektiv?

Im Beispiel بَيْتُ الإِمَامِ الْجَدِيدُ beschreibt das Adjektiv الْجَدِيدُ das Wort بَيْتُ, also das Haus, und nicht den Imam.

Die richtige Übersetzung lautet daher:

Das neue Haus des Imams.

Es bedeutet nicht:

Das Haus des neuen Imams.

Um „das Haus des neuen Imams“ zu sagen, muss sich das Adjektiv auf das zweite Nomen beziehen:

بَيْتُ الإِمَامِ الْجَدِيدِ
Das Haus des neuen Imams.

Der Unterschied ist an der Endvokalisation des Adjektivs zu erkennen:

  • الْجَدِيدُ beschreibt بَيْتُ;
  • الْجَدِيدِ beschreibt الإِمَامِ.

Die Übereinstimmung des Adjektivs mit dem Mudāf

Wenn das Adjektiv das مُضَافٌ beschreibt, stimmt es mit diesem Nomen in Genus, Numerus, grammatischem Fall und Bestimmtheit überein.

Übereinstimmung im Genus

Das Adjektiv richtet sich nach dem grammatischen Geschlecht des Nomens, das es beschreibt.

  • كِتَابُ الْمُدَرِّسِ الْجَدِيدُ: das neue Buch des Lehrers;
  • حَقِيبَةُ الْوَلَدِ الْقَدِيمَةُ: die alte Tasche des Jungen.

Im ersten Beispiel ist كِتَابُ männlich. Deshalb steht auch das Adjektiv in der männlichen Form: الْجَدِيدُ. Im zweiten Beispiel ist حَقِيبَةُ weiblich. Daher steht das Adjektiv in der weiblichen Form: الْقَدِيمَةُ.

Übereinstimmung im Numerus

Das Adjektiv richtet sich auch nach der Zahl des beschriebenen Nomens: Singular, Dual oder Plural.

In einfachen Beispielen beschreibt das Adjektiv häufig ein Nomen im Singular. Die Regel gilt jedoch genauso für den Dual und den Plural.

Übereinstimmung im grammatischen Fall

Das Adjektiv steht im gleichen grammatischen Fall wie das Nomen, auf das es sich bezieht.

Beispiel im Nominativ:

كِتَابُ الْمُدَرِّسِ الْجَدِيدُ
Das neue Buch des Lehrers.

Beispiel im Genitiv:

اَلْكِتَابُ عَلَى مَكْتَبِ الْمُدَرِّسِ الْجَدِيدِ
Das Buch liegt auf dem neuen Schreibtisch des Lehrers.

Im zweiten Beispiel steht مَكْتَبِ wegen der Präposition عَلَى im Genitiv. Das Adjektiv الْجَدِيدِ übernimmt daher ebenfalls den Genitiv.

Übereinstimmung in der Bestimmtheit

Das مُضَافٌ kann durch die Genitivverbindung bestimmt sein, obwohl es den Artikel ال nicht trägt. Wenn das Adjektiv dieses bestimmte Nomen beschreibt, trägt es in der Regel den bestimmten Artikel.

بَيْتُ الإِمَامِ الْجَدِيدُ
Das neue Haus des Imams.

Das Adjektiv الْجَدِيدُ ist bestimmt, weil das beschriebene Nomen durch die Genitivverbindung bestimmt ist.

Beispiele für Genitivverbindungen mit Adjektiven

  • بَيْتُ الإِمَامِ الْجَدِيدُ: das neue Haus des Imams;
  • مَكْتَبُ الْوَلَدِ الْمَكْسُورُ: der kaputte Schreibtisch des Jungen;
  • نَافِذَةُ الْغُرْفَةِ الْمَفْتُوحَةُ: das offene Fenster des Zimmers;
  • هَذِهِ سَيَّارَةُ الْمُدِيرِ الْقَدِيمَةُ: Das ist das alte Auto des Direktors;
  • قَلَمُ الْبِنْتِ الْمَكْسُورُ: der kaputte Stift des Mädchens;
  • قَمِيصُ الأَبِ الْوَسِخُ: das schmutzige Hemd des Vaters;
  • حَدِيقَةُ الْبَيْتِ الْوَاسِعَةُ: der große Garten des Hauses.

In jedem Beispiel steht das Adjektiv nach der gesamten Genitivverbindung und beschreibt das erste Nomen.

Sonderfall: das Mudāf mit einem angehängten Pronomen

Die gleiche Regel gilt, wenn der Besitzer durch ein angehängtes Pronomen ausgedrückt wird.

  • بَيْتُهُ الْجَدِيدُ: sein neues Haus;
  • نَافِذَتُهَا الْمَفْتُوحَةُ: ihr offenes Fenster;
  • كِتَابُهُ الْمُفِيدُ: sein nützliches Buch;
  • سَيَّارَتُهَا الْقَدِيمَةُ: ihr altes Auto.

In diesen Beispielen übernimmt das angehängte Pronomen die Funktion des مُضَافٌ إِلَيْهِ. Das Adjektiv folgt danach und stimmt mit dem beschriebenen Nomen überein.

Praktischer Dialog mit der iḍāfa

Der folgende einfache Dialog zeigt, wie Genitivverbindungen in alltäglichen Sätzen verwendet werden.

أَكِتَابُ مُحَمَّدٍ هَذَا؟
Ist das das Buch von Muhammad?

لَا، هَذَا كِتَابُ حَامِدٍ
Nein, das ist das Buch von Hamid.

أَيْنَ دَفْتَرُ عَمَّارٍ؟
Wo ist das Heft von Ammar?

هُوَ عَلَىٰ مَكْتَبِ الْمُدَرِّسِ
Es liegt auf dem Schreibtisch des Lehrers.

Übersicht über die iḍāfa

Element Arabisches Beispiel Funktion Regel
مُضَافٌ كِتَابُ erstes Nomen kein ال, kein Tanwīn
مُضَافٌ إِلَيْهِ الْمُدَرِّسِ zweites Nomen immer im Genitiv
Adjektiv des Mudāf الْجَدِيدُ beschreibt das erste Nomen steht nach der gesamten Genitivverbindung

Vollständige Struktur:

كِتَابُ الْمُدَرِّسِ الْجَدِيدُ
Das neue Buch des Lehrers.

Häufige Fehler bei der iḍāfa

Anfänger machen bei der iḍāfa häufig folgende Fehler:

  • den Artikel ال zum Mudāf hinzuzufügen;
  • einen Tanwīn auf das Mudāf zu setzen;
  • zu vergessen, dass das Mudāf ilayh im Genitiv stehen muss;
  • die iḍāfa mit angehängten Possessivpronomen zu verwechseln;
  • das Adjektiv zwischen das Mudāf und das Mudāf ilayh zu setzen;
  • das Adjektiv an das falsche Nomen anzupassen;
  • zu vergessen, dass das Mudāf durch die Genitivverbindung bestimmt werden kann;
  • „das neue Haus des Imams“ und „das Haus des neuen Imams“ zu verwechseln.

Wie kann man sich die Regeln der iḍāfa merken?

Merken Sie sich für die iḍāfa vier wichtige Grundregeln:

  1. Das erste Nomen ist das Mudāf.
  2. Das zweite Nomen ist das Mudāf ilayh.
  3. Das Mudāf trägt weder ال noch einen Tanwīn.
  4. Das Mudāf ilayh steht immer im Genitiv.

Für das Adjektiv gilt zusätzlich:

Wenn das Adjektiv das Mudāf beschreibt, steht es nach der gesamten Genitivverbindung und stimmt mit dem Mudāf überein.

Warum ist die iḍāfa beim Arabischlernen wichtig?

Die iḍāfa ist eine grundlegende Konstruktion der arabischen Sprache. Sie kommt in einfachen Texten, Gesprächen, Grammatikbüchern, im modernen Standardarabisch, im Hocharabischen und im Koran vor.

Diese Regel hilft dabei:

  • Besitzverhältnisse im Arabischen zu verstehen;
  • den Genitiv zu erkennen;
  • die Wortendungen richtig zu lesen;
  • den Aufbau arabischer Nominalgruppen zu verstehen;
  • arabische Texte zu analysieren;
  • Fehler bei der Übereinstimmung von Adjektiven zu vermeiden;
  • Fortschritte im Koranarabisch zu machen.

Arabische Grammatik mit einer Lehrkraft lernen

Die Genitivverbindung und das Adjektiv gehören zu den grundlegenden Themen der arabischen Grammatik. Wenn beide in einem Satz vorkommen, sind die Wortstellung und die richtige Übereinstimmung entscheidend, um den genauen Sinn zu verstehen.

Mit einem Online-Arabischkurs und einer qualifizierten Arabischlehrkraft können Sie Schritt für Schritt Fortschritte machen. Die Lehrkraft korrigiert Ihre Fehler, erklärt Ihnen die grammatischen Regeln und gibt Ihnen Übungen, die zu Ihrem Sprachniveau passen.

Bei Al-Dirassa können Sie individuellen Arabischunterricht online nehmen, als Anfänger mit dem Arabischlernen beginnen, Ihre Kenntnisse im Hocharabischen verbessern, Ihr Koranarabisch vertiefen oder ergänzend unsere kostenlosen Arabischbücher nutzen.

Kostenlose Probestunde

Buchen Sie Ihre kostenlose 30-minütige Probestunde

Anmeldeformular

FAQ zur iḍāfa im Arabischen

Was ist die iḍāfa im Arabischen?

Die iḍāfa, auf Arabisch الإِضَافَةُ, ist eine Konstruktion aus zwei Nomen. Sie wird häufig verwendet, um Besitz oder eine Beziehung zwischen zwei Elementen auszudrücken.

Was ist das Mudāf?

Das Mudāf, مُضَافٌ, ist das erste Nomen einer Genitivverbindung. Es trägt weder den bestimmten Artikel ال noch einen Tanwīn.

Was ist das Mudāf ilayh?

Das Mudāf ilayh, مُضَافٌ إِلَيْهِ, ist das zweite Nomen der Genitivverbindung. Es steht immer im Genitiv.

Kann das Mudāf einen Tanwīn tragen?

Nein. Innerhalb einer iḍāfa-Konstruktion trägt das Mudāf niemals einen Tanwīn.

Kann das Mudāf den Artikel ال tragen?

Nein. Das Mudāf trägt nicht den Artikel ال. Es kann jedoch durch seine Verbindung mit dem Mudāf ilayh bestimmt werden.

Wo steht das Adjektiv in einer Genitivverbindung?

Wenn das Adjektiv das Mudāf beschreibt, steht es nach der gesamten Genitivverbindung, wie in بَيْتُ الإِمَامِ الْجَدِيدُ.

Wie unterscheidet man „das neue Haus des Imams“ und „das Haus des neuen Imams“?

Der Unterschied ist an der Endvokalisation des Adjektivs zu erkennen. بَيْتُ الإِمَامِ الْجَدِيدُ bedeutet „das neue Haus des Imams“. بَيْتُ الإِمَامِ الْجَدِيدِ bedeutet „das Haus des neuen Imams“.

Fazit

Die arabische Genitivverbindung, die الإِضَافَةُ genannt wird, verbindet zwei Nomen miteinander und drückt Besitz, Zugehörigkeit oder eine andere Beziehung aus. Das erste Nomen heißt مُضَافٌ, das zweite مُضَافٌ إِلَيْهِ.

Das Mudāf trägt weder ال noch einen Tanwīn. Das Mudāf ilayh steht immer im Genitiv. Wenn ein Adjektiv das Mudāf beschreibt, steht es nach der gesamten Genitivverbindung und stimmt mit dem beschriebenen Nomen in Genus, Numerus, grammatischem Fall und Bestimmtheit überein.

Diese Regel ist wichtig, um die arabische Grammatik zu verstehen, Texte genau zu lesen und Bedeutungsfehler zu vermeiden. Mit einer schrittweisen Lernmethode, regelmäßigen Beispielen und den Korrekturen einer Lehrkraft wird die iḍāfa immer verständlicher und lässt sich leichter in korrekten arabischen Sätzen verwenden.

Keine Kommentare

Noch keine Kommentare.

Erfahrungsberichte

Unsere Teilnehmer berichten über ihre Erfahrungen

Entdecken Sie die Erfahrungen unserer Teilnehmer, die sich für das Al-Dirassa Institut entschieden haben und ihre Lernerfolge mit uns teilen.

anthonny prost

Online-Kurs
Très bien
5/5

Anonyme

Online-Kurs
Alhamdoulilah, après quelques séances seulement il y a une nette amélioration dans ma lecture du Coran.
5/5

Isabelle K.

Online-Kurs
Très bons cours je suis avec une professeure qui peut m’expliquer si je ne comprends pas je peux m’exprimer en arabe et me faire corriger en cas de fautes c’est interactif j’avance à mon allure
5/5

Aissatou Baldé

Online-Kurs
Je suis ravie de suivre ma formation au sein de votre école en ligne depuis la Guinée . La méthode d’apprentissage est à la fois simple et très efficace. En seulement un an, j’ai énormément progressé grâce à ma professeure Alaa, dont la bienveillance et le professionnalisme m’ont profondément marquée. Elle accorde une grande importance à l’écoute active, ce qui rend chaque cours enrichissant et motivant.
5/5

Soulaimane Daghnoun

Online-Kurs
Salam alaykum, les cours de tajwid se passent bien pour l'instant al hamdullilah.
3/5

Anonyme

Online-Kurs
Chaque jour, j'ai hâte d'avoir cours de coran avec mon enseignante Mariam ❤️❤️❤️. Elle est extrêmement aimable et patiente Allahouma barik Qu'Allah la préserve. J'avance bien et suis très satisfaite.
5/5

Isabelle K.

Online-Kurs
Très satisfaite de mes cours d’arabe avec al-dirassa très bonne expérience avoir une prof pour soi tout seul et ainsi pouvoir aisément interagir avec la professeure de plus si j’ai un empêchement le jour convenu je peux reporter en fin de planning donc tout est top
5/5

Lakbira

Online-Kurs
Professeurs à l'écoute très agréable un plaisir de partager le savoir avec elles
4/5

Sarietou Dieng

Online-Kurs
Good!
5/5

Silo Traore

Online-Kurs
Macha allah
5/5