In dieser Lektion zur arabischen Grammatik behandeln wir ein grundlegendes Thema: الإِعْرَابُ, auf Deutsch Iʿrāb oder arabische Deklination. Diese Regel erklärt, warum sich die Endung eines Wortes je nach seiner Funktion im Satz verändert.
Für gute Fortschritte im Arabischen ist es wichtig, die grammatischen Fälle sowie deklinierbare und nicht deklinierbare Wörter zu erkennen. Diese Unterscheidung hilft dabei, vokalisierte arabische Texte genauer zu lesen, Sätze zu analysieren und Texte im Hocharabischen, modernen Standardarabisch und Koranarabischen besser zu verstehen.
Im Arabischen verändern manche Wörter ihre Endung entsprechend ihrer grammatischen Funktion. Sie heißen مُعْرَبٌ. Andere behalten eine feste Form, auch wenn sich ihre Funktion im Satz ändert. Sie heißen مَبْنِيٌّ.
Was ist Iʿrāb im Arabischen?
Der Begriff الإِعْرَابُ bezeichnet die grammatische Analyse eines Wortes entsprechend seiner Stellung im Satz. Damit lässt sich die Funktion des Wortes bestimmen und erklären, welches Vokalzeichen oder sonstige Zeichen am Wortende erscheint.
Die Endung eines Wortes kann sich aus mehreren Gründen verändern:
- seine Funktion im Satz;
- seine Stellung nach einem Verb;
- seine Stellung in einem Nominalsatz;
- das Vorhandensein einer Präposition;
- seine Funktion in einer Genitivverbindung;
- ob es bestimmt oder unbestimmt ist.
Das Verständnis des Iʿrāb ermöglicht daher ein genaueres Lesen und ein besseres Verständnis des arabischen Satzbaus.
Was sind die grammatischen Fälle im Arabischen?
Die grammatischen Fälle zeigen die Funktion eines Wortes im Satz an. Im Arabischen beeinflussen sie häufig das Vokalzeichen am Wortende.
Deklinierbare Nomen können in drei Hauptfällen stehen:
- الرَّفْعُ oder حَالَةُ الرَّفْعِ: der Nominativ;
- النَّصْبُ oder حَالَةُ النَّصْبِ: der Akkusativ;
- الجَرُّ oder حَالَةُ الْجَرِّ: der Genitiv.
Jeder Fall entspricht bestimmten grammatischen Funktionen. Um Arabisch richtig zu lernen, reicht es daher nicht, nur die Endvokale auswendig zu lernen. Man muss auch die Funktion des Wortes im Satz verstehen.
Deklinierbare und nicht deklinierbare Wörter im Arabischen
Arabische Wörter lassen sich in zwei große Gruppen einteilen:
- مُعْرَبٌ: ein deklinierbares Wort;
- مَبْنِيٌّ: ein nicht deklinierbares Wort.
Bei einem deklinierbaren Wort kann sich der Endvokal oder das Endzeichen je nach grammatischem Fall verändern. Ein nicht deklinierbares Wort behält normalerweise dieselbe Form, auch wenn sich seine Funktion im Satz ändert.
| Wortart | Arabischer Begriff | Grammatisches Verhalten | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Deklinierbares Wort | مُعْرَبٌ | Die Endung kann sich verändern | رَجُلٌ، رَجُلًا، رَجُلٍ |
| Nicht deklinierbares Wort | مَبْنِيٌّ | Die Endform bleibt gleich | مَنْ، أَيْنَ، هَذَا |
Was ist ein deklinierbares Nomen im Arabischen?
Ein deklinierbares arabisches Nomen verändert seine Endung entsprechend seiner grammatischen Funktion. Auf Arabisch heißt es اسْمٌ مُعْرَبٌ.
Die meisten arabischen Nomen sind deklinierbar. Ihr letzter Vokal kann sich also verändern, je nachdem, ob sie im Nominativ, Akkusativ oder Genitiv stehen.
Ein Nomen kann zum Beispiel stehen:
- im Nominativ, wenn es Subjekt oder ein Hauptelement des Satzes ist;
- im Akkusativ, wenn es Objekt ist oder in bestimmten Konstruktionen steht;
- im Genitiv, wenn es nach einer Präposition oder in einer Genitivverbindung steht.
Ein einfaches Beispiel mit dem Wort كِتَاب
| Fall | Arabischer Satz | Übersetzung | Endzeichen |
|---|---|---|---|
| Nominativ | هَذَا كِتَابٌ | Dies ist ein Buch. | ḍammah / dammatain |
| Akkusativ | أَخَذْتُ كِتَابًا | Ich habe ein Buch genommen. | fatḥah / fathatain |
| Genitiv | لَوْنُ الْكِتَابِ جَمِيلٌ | Die Farbe des Buches ist schön. | kasrah |
In diesen drei Beispielen verändert das Wort كِتَاب seine Endung entsprechend seiner grammatischen Funktion.
Der Nominativ im Arabischen: الرَّفْعُ
Der Nominativ heißt auf Arabisch الرَّفْعُ oder حَالَةُ الرَّفْعِ. Sein wichtigstes Zeichen ist die Ḍammah.
- ـُ : damma ;
- ـٌ : dammatain.
Im Nominativ stehen unter anderem:
- das Subjekt eines Verbs: الْفَاعِلُ;
- das erste Glied des Nominalsatzes: الْمُبْتَدَأُ;
- die Aussage, die den Nominalsatz ergänzt: الْخَبَرُ;
- das Subjekt eines Passivsatzes: نَائِبُ الْفَاعِلِ.
| Beispiel arabe | Übersetzung | Funktion |
|---|---|---|
| شَرَحَ الْمُدَرِّسُ الدَّرْسَ | Der Lehrer hat die Lektion erklärt. | Subjekt des Verbs |
| الْقِطُّ جَمِيلٌ | Die Katze ist schön. | Erstes Glied des Nominalsatzes |
| الْحَجَرُ ثَقِيلٌ | Der Stein ist schwer. | Prädikat des Nominalsatzes |
| سُرِقَتِ الْحَقِيبَةُ | Die Tasche wurde gestohlen. | Passivsubjekt |
Der Akkusativ im Arabischen: النَّصْبُ
Der Akkusativ heißt auf Arabisch النَّصْبُ oder حَالَةُ النَّصْبِ. Sein wichtigstes Zeichen ist die Fatḥah.
- ـَ : fatha ;
- ـً : fathatain.
Im Akkusativ stehen unter anderem:
- das direkte Objekt: الْمَفْعُولُ بِهِ;
- das absolute Objekt: الْمَفْعُولُ المُطْلَقُ;
- eine Zeit- oder Ortsangabe: الظَّرْفُ oder الْمَفْعُولُ فِيهِ;
- das Nomen von إِنَّ und ihren Schwestern;
- das Prädikat von كَانَ und ihren Schwestern;
- die Zustandsangabe: الْحَالُ;
- bestimmte Formn der näheren Bestimmung: التَّمْيِيزُ.
| Beispiel arabe | Übersetzung | Funktion |
|---|---|---|
| شَرَحَ الْمُدَرِّسُ الدَّرْسَ | Der Lehrer hat die Lektion erklärt. | Direktes Objekt |
| إِنَّ الْقِطَّ جَمِيلٌ | Die Katze ist wahrlich schön. | Nomen von إِنَّ |
| أَصْبَحَ الْحَجَرُ ثَقِيلًا | Der Stein ist schwer geworden. | Prädikat von أَصْبَحَ |
| جَلَسَ الْوَلَدُ وَحِيدًا | Der Junge setzte sich allein hin. | Zustandsangabe |
Das direkte Objekt: الْمَفْعُولُ بِهِ
Das direkte Objekt gehört zu den häufigsten Verwendungen des Akkusativs. Es bezeichnet das, worauf sich die Handlung des Verbs unmittelbar richtet.
Beispiel :
فَمَنْ حَجَّ الْبَيْتَ
Donc, quiconque fait le pèlerinage à la Maison. 2:158
In diesem Ausdruck ist الْبَيْتَ das direkte Objekt des Verbs حَجَّ und steht daher im Akkusativ.
Autre exemple :
وَأَنزَلَ الْفُرْقَانَ
Et Il a fait descendre le Discernement. 3:4
Ici, الْفُرْقَانَ est l’objet direct du verbe أَنزَلَ.
Verben mit mehreren Objekten
Einige arabische Verben können zwei oder mehr Objekte verlangen. In diesem Fall können mehrere Wörter innerhalb desselben Satzes im Akkusativ stehen.
وَآتَيْنَاهُم بَيِّنَاتٍ مِّنَ الْأَمْرِ
Et Nous leur avons apporté des preuves évidentes de l’ordre. 45:17
إِنَّا جَعَلْنَاهُ قُرْآنًا عَرَبِيًّا
Wir haben ihn zu einem arabischen Koran gemacht. 43:3
Ce type de construction est important pour comprendre les phrases coraniques et les textes en arabe littéraire.
Das absolute Objekt: الْمَفْعُولُ المُطْلَقُ
Das absolute Objekt ist ein Verbalnomen im Akkusativ. Es verstärkt die Bedeutung des Verbs, gibt an, wie oft eine Handlung ausgeführt wird, oder beschreibt ihre Art und Weise genauer.
1. Das absolute Objekt zur Verstärkung des Verbs
Il peut être formé à partir de la même racine que le verbe.
إِنَّا فَتَحْنَا لَكَ فَتْحًا مُّبِينًا
En vérité, Nous t’avons accordé une victoire éclatante. 48:1
وَرَتِّلِ الْقُرْآنَ تَرْتِيلًا
Et récite le Coran lentement et clairement. 73:4
2. Das absolute Objekt zur Angabe der Anzahl
Il peut aussi préciser combien de fois une action se produit.
فَيَمِيلُونَ عَلَيْكُم مَّيْلَةً وَاحِدَةً
Afin qu’ils puissent tomber sur vous en une seule attaque. 4:102
3. Das absolute Objekt zur Beschreibung der Art und Weise
In bestimmten Fällen kann das absolute Objekt beschreiben, wie eine Handlung ausgeführt wird.
اتَّقُوا اللَّـهَ حَقَّ تُقَاتِهِ
Craignez Allah comme Il doit être craint. 3:102
Zeit- und Ortsangaben: الظَّرْفُ
Nomen, die Zeit oder Ort einer Handlung angeben, heißen الظَّرْفُ oder الْمَفْعُولُ فِيهِ. Sie stehen häufig im Akkusativ.
Beispiels :
قَالَ لَبِثْتُ يَوْمًا أَوْ بَعْضَ يَوْمٍ
Il dit : “Je suis resté un jour ou une partie d’un jour.” 2:259
قَالَ رَبِّ إِنِّي دَعَوْتُ قَوْمِي لَيْلًا وَنَهَارًا
Il dit : “Seigneur, j’ai appelé mon peuple nuit et jour.” 71:5
Parmi les mots fréquents liés au temps et au lieu, on trouve :
- خَلْفَ : derrière ;
- تَحْتَ : sous ;
- بَعْدَ : après ;
- أَمَامَ : devant ;
- فَوْقَ : au-dessus ;
- قَبْلَ : avant ;
- وَرَاءَ : derrière ;
- أَسْفَلَ : en dessous.
Der Genitiv im Arabischen: الجَرُّ
Der Genitiv heißt auf Arabisch الجَرُّ oder حَالَةُ الْجَرِّ. Sein wichtigstes Zeichen ist die Kasrah.
- ـِ : kasra ;
- ـٍ : kasratain.
Im Genitiv stehen unter anderem:
- das Nomen nach einer Präposition: الاسْمُ بَعْدَ حَرْفِ الجَرِّ;
- das zweite Glied einer Genitivverbindung: الْمُضَافُ إِلَيْهِ.
| Beispiel arabe | Übersetzung | Funktion |
|---|---|---|
| وَقَفَ الْمُدَرِّسُ فِي الْفَصْلِ | L’enseignant s’est tenu dans la classe. | Nom après une préposition |
| هَذِهِ قِطَّةُ الْبِنْتِ | C’est le chat de la fille. | Complément d’annexion |
| فِي الْبَيْتِ | Im Haus. | Nom après une préposition |
| عَلَىٰ مَكْتَبٍ | Sur un bureau. | Nom après une préposition |
Übersicht der grammatischen Fälle im Arabischen
| Fall grammatical | Arabische Bezeichnung | Hauptzeichen | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Nominativ | الرَّفْعُ | ḍammah ou dammatain | كِتَابٌ |
| Akkusativ | النَّصْبُ | fatḥah ou fathatain | كِتَابًا |
| Genitiv | الجَرُّ | kasrah ou kasratain | كِتَابٍ |
Warum sind die Endvokale im Arabischen wichtig?
Im Arabischen zeigen die Endvokale häufig die Funktion eines Wortes im Satz. So erkennt man, ob ein Nomen Subjekt, Objekt, Nomen nach einer Präposition oder Teil einer Genitivverbindung ist.
Die drei Grundzeichen sind:
- la ḍammah : ـُ ;
- la fatḥah : ـَ ;
- la kasrah : ـِ.
Dieses Thema ist besonders wichtig für das Lernen von Hocharabisch, modernem Standardarabisch und Koranarabisch.
Unterschied zwischen Arabisch und Deutsch
Im Deutschen hängt die Funktion der Wörter häufig von der Wortstellung ab. Zum Beispiel:
- Der Mann hat die Schlange getötet.
- Die Schlange hat den Mann getötet.
In diesen beiden Sätzen zeigt die Wortstellung, wer die Handlung ausführt und wer von ihr betroffen ist.
Im Arabischen kann die Wortstellung flexibler sein, weil die Endvokale häufig die grammatische Funktion anzeigen.
Beispiel: der Mann und die Schlange
قَتَلَ الرَّجُلُ الثُّعْبَانَ
L’homme a tué le serpent.
Ici, الرَّجُلُ porte une ḍammah : il est donc sujet. Le mot الثُّعْبَانَ porte une fatḥah : il est complément d’objet.
قَتَلَ الرَّجُلَ الثُّعْبَانُ
Die Schlange hat den Mann getötet.
Ici, الثُّعْبَانُ porte une ḍammah : il est donc sujet. Le mot الرَّجُلَ porte une fatḥah : il est complément d’objet.
Diese Beispiele zeigen deutlich, wie wichtig die arabische Deklination ist.
Besondere Deklinationszeichen bei Nomen
In der Grundform trägt ein Nomen im Nominativ eine Ḍammah, im Akkusativ eine Fatḥah und im Genitiv eine Kasrah.
Einige Nomen erhalten jedoch abhängig von ihrer Form andere Zeichen. Dies betrifft den Dual, den regelmäßigen maskulinen Plural, den regelmäßigen femininen Plural, die fünf besonderen Nomen und bestimmte Diptote.
| Fall | Hauptzeichen | Weitere mögliche Zeichen | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Nominativ | ḍammah | alif pour le duel, wāw pour le pluriel masculin régulier et les cinq noms | الْكِتَابُ جَمِيلٌ |
| Akkusativ | fatḥah | yā pour le duel et le pluriel masculin régulier, alif pour les cinq noms, kasrah pour le pluriel féminin régulier | قَرَأْتُ الْكِتَابَ |
| Genitiv | kasrah | yā pour le duel, le pluriel masculin régulier et les cinq noms, fatḥah pour certains diptotes | فِي الْكِتَابِ دَرْسٌ |
Beispiels de signes particuliers
| Form | Beispiel arabe | Übersetzung | Zeichen |
|---|---|---|---|
| Duel au nominatif | الطَّبِيبَانِ مَاهِرَانِ | Die beiden Ärzte sind kompetent. | alif |
| Duel à l’accusatif | رَأَيْتُ الطَّبِيبَيْنِ | J’ai vu les deux médecins. | yā |
| Pluriel masculin régulier au nominatif | حَضَرَ الْمُوَظَّفُونَ | Die Angestellten sind gekommen. | wāw |
| Pluriel masculin régulier au génitif | تَحَدَّثْتُ مَعَ الْمُوَظَّفِينَ | J’ai parlé avec les employés. | yā |
| Pluriel féminin régulier à l’accusatif | رَأَيْتُ الطَّبِيبَاتِ الْمَاهِرَاتِ | J’ai vu les femmes médecins compétentes. | kasrah |
| Diptote au génitif | هَذِهِ الْمَرْأَةُ مِنْ دِمَشْقَ | Diese Frau kommt aus Damaskus. | fatḥah |
Vollständig deklinierbare Nomen: الْمُنْصَرِفُ
Unter den deklinierbaren Wörtern gibt es Nomen, die vollständig dekliniert werden. Auf Arabisch heißen sie الْمُنْصَرِفُ. In der Grammatik nennt man sie auch Triptote.
Diese Nomen nehmen normalerweise alle drei Fälle mit den üblichen Zeichen an und können im unbestimmten Zustand Tanwīn erhalten.
Beispiels :
- مُسْلِمٌ : un musulman ;
- خَادِمٌ : un serviteur ;
- كِتَابٌ : un livre ;
- رَجُلٌ : un homme.
Diptote Nomen: المَمْنُوعُ مِنَ الصَّرْفِ
Einige Nomen sind nur eingeschränkt deklinierbar. Auf Arabisch heißen sie المَمْنُوعُ مِنَ الصَّرْفِ. In der Grammatik werden sie häufig als Diptote bezeichnet.
Diptote erhalten normalerweise kein Tanwīn. Im Genitiv tragen sie häufig eine Fatḥah statt einer Kasrah, sofern sie nicht durch ال bestimmt sind und nicht in einer Genitivverbindung stehen.
Parmi les diptotes, on trouve souvent :
- certains noms propres d’origine non arabe ;
- certains noms géographiques ;
- certains adjectifs de couleur ;
- certains adjectifs de forme particulière.
Beispiels :
- أَسْوَدُ : noir ;
- أَحْمَرُ : rouge ;
- إِبْرَاهِيمُ : Ibrāhīm ;
- دَاوُودُ : Dāwūd ;
- فِرْعَوْنُ : Pharaon ;
- غَضْبَانُ : en colère.
Was ist ein nicht deklinierbares Wort im Arabischen?
Ein nicht deklinierbares Wort verändert seine Endform nicht entsprechend seiner Stellung im Satz. Auf Arabisch sagt man, es sei مَبْنِيٌّ.
Diese Wörter erhalten nicht die üblichen Deklinationszeichen wie Ḍammah, Fatḥah oder Kasrah entsprechend dem Fall. Sie erhalten auch kein Tanwīn wie vollständig deklinierbare Nomen.
Nicht deklinierbare Wörter heißen الْكَلِمَاتُ الْمَبْنِيَّةُ.
Die wichtigsten Gruppen nicht deklinierbarer Wörter
Nicht deklinierbare Wörter lassen sich leichter nach Kategorien lernen. Dazu gehören unter anderem:
- les outils interrogatifs ;
- les pronoms personnels ;
- certains pronoms démonstratifs ;
- certains pronoms relatifs ;
- les prépositions ;
- certaines particules ;
- certains adverbes ou mots figés.
Beispiele für nicht deklinierbare Wörter
| Kategorie | Beispiels arabes | Bedeutung |
|---|---|---|
| Fragewörter | مَنْ، أَيْنَ، مَاذَا، هَلْ | wer, wo, was, ob |
| Personalpronomen | أَنَا، أَنْتَ، هُوَ، هِيَ، هُمْ | ich, du, er, sie, sie |
| Demonstrativpronomen | هَذَا، ذَلِكَ، هَذِهِ، تِلْكَ | dies, das |
| Präpositionen | عَلَىٰ، فِي، إِلَىٰ، مِنْ | auf, in, zu, von |
| Partikeln | لَمْ، لَنْ، إِنْ، لَا | Negation, Bedingung und feste Partikeln |
Nomen mit Alif Maqṣūra ى
Einige Nomen mit Alif Maqṣūra ى behalten dieselbe geschriebene Form, auch wenn sich ihr grammatischer Fall ändert. Dieses Alif heißt الأَلِفُ المَقْصُورَةُ.
Beispiels :
- مُوسَىٰ : Mūsā ;
- عِيسَىٰ : ʿĪsā ;
- كُبْرَىٰ : plus grande ;
- بُشْرَىٰ : bonne nouvelle ;
- هُدَى : guidance.
Selon l’analyse grammaticale détaillée, la déclinaison de ces noms peut être estimée ou non apparente. Pour un débutant, le point important est de retenir que la terminaison visible ne change pas comme dans les noms ordinaires.
Wie lernt man nicht deklinierbare Wörter?
Nicht deklinierbare Wörter lassen sich leichter lernen, wenn man sie nach Kategorien ordnet.
- les outils interrogatifs : مَنْ, أَيْنَ, مَاذَا ;
- les pronoms personnels : أَنَا, أَنْتَ, هُوَ, هِيَ ;
- les pronoms démonstratifs : هَذَا, ذَلِكَ, هَذِهِ ;
- les prépositions : عَلَىٰ, فِي, إِلَىٰ, مِنْ ;
- les particules : هَلْ, لَمْ, لَنْ, لَا.
Diese Methode erleichtert das schrittweise Lernen der arabischen Grammatik, des Wortschatzes und des Lesens.
Warum sollte man die arabische Deklination lernen?
Die arabische Deklination ist eine wichtige Grundlage, um die Funktion von Wörtern im Satz zu verstehen. Sie zeigt, ob ein Nomen Subjekt, Objekt, Nomen nach einer Präposition oder Teil einer Genitivverbindung ist.
Dieses Thema ist nützlich, um:
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- étudier l’arabe standard moderne ;
- analyser certains textes en arabe coranique ;
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Die grammatischen Fälle, deklinierbare und nicht deklinierbare Wörter sowie die verschiedenen Verwendungen des Akkusativs können anfangs schwierig wirken. Mit einer schrittweisen Methode, einfachen Beispielen und regelmäßiger Korrektur werden sie jedoch deutlich verständlicher.
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FAQ – Iʿrāb, Deklination und Akkusativ im Arabischen
Was bedeutet الإِعْرَابُ?
الإِعْرَابُ désigne l’analyse grammaticale et la variation de la fin d’un mot selon sa fonction dans la phrase.
Welche drei grammatischen Fälle gibt es im Arabischen?
Die drei wichtigsten Fälle sind der Nominativ الرَّفْعُ, der Akkusativ النَّصْبُ und der Genitiv الجَرُّ.
Was ist der Akkusativ im Arabischen?
Der Akkusativ, النَّصْبُ, ist ein grammatischer Fall, der häufig durch eine Fatḥah gekennzeichnet wird. Er betrifft unter anderem das direkte Objekt, das absolute Objekt, Zeit- und Ortsangaben, Zustandsangaben sowie bestimmte Konstruktionen mit إِنَّ oder كَانَ.
Was ist ein deklinierbares Wort im Arabischen?
Un mot déclinable, appelé مُعْرَبٌ, est un mot dont la terminaison peut changer selon son cas grammatical.
Was ist ein nicht deklinierbares Wort im Arabischen?
Un mot non déclinable, appelé مَبْنِيٌّ, garde une forme finale stable, même lorsque sa fonction grammaticale change.
Warum sind die Endvokale im Arabischen wichtig?
Die Endvokale zeigen häufig, ob ein Wort Subjekt, Objekt, Nomen nach einer Präposition oder Teil einer Genitivverbindung ist.
Fazit
Die arabische Deklination, الإِعْرَابُ, macht die grammatische Funktion der Wörter im Satz verständlich. Einige Wörter sind deklinierbar und verändern ihre Endung je nach Funktion. Andere sind nicht deklinierbar und behalten eine feste Form.
Deklinierbare Wörter, مُعْرَبٌ, können im Nominativ, Akkusativ oder Genitiv stehen. Der Akkusativ, النَّصْبُ, verdient besondere Aufmerksamkeit, weil er in vielen Konstruktionen vorkommt: als direktes Objekt, absolutes Objekt, Zeit- oder Ortsangabe, Zustandsangabe und nähere Bestimmung.
Diese Regeln zu verstehen ist eine wichtige Grundlage der arabischen Grammatik. Mit einer klaren Methode, regelmäßigen Beispielen und der Korrektur durch eine Lehrkraft können Lernende arabische Sätze sicherer lesen, analysieren und verstehen.
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