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Nominalsatz und Verbalsatz im Arabischen verstehen

3. Oktober 2020 – Al-Dirassa Institut

Arabische Illustration über Nominal- und Verbalsätze

In dieser Lektion zur arabischen Grammatik beschäftigen wir uns mit dem Unterschied zwischen dem Nominalsatz und dem Verbalsatz im Arabischen. Diese Grundlage ist wichtig, um Arabisch zu lernen, den Aufbau von Sätzen zu verstehen und beim Lesen arabischer Texte Fortschritte zu machen.

Ein arabischer Satz kann mit einem Nomen oder mit einem Verb beginnen. Je nach dem ersten Wort unterscheidet man hauptsächlich zwei Satzarten:

  • الجُمْلَةُ الاسْمِيَّةُ: der Nominalsatz;
  • الجُمْلَةُ الفِعْلِيَّةُ: der Verbalsatz.

Der Nominalsatz wird häufig verwendet, um jemanden oder etwas zu bestimmen, zu beschreiben oder eine Information zu geben. Der Verbalsatz drückt dagegen meist eine Handlung aus. Wer diesen Unterschied versteht, kann grammatische Funktionen, Fälle, Übereinstimmungen und die Wortstellung in arabischen Sätzen leichter erkennen.

Was ist ein Satz im Arabischen?

Ein arabischer Satz besteht aus mehreren Wörtern, die zusammen einen vollständigen Sinn ergeben. Er kann eine Information geben, eine Situation beschreiben, eine Handlung ausdrücken oder über ein Ereignis berichten.

Um die arabische Grammatik richtig zu verstehen, muss man erkennen können, um welche Satzart es sich handelt. Die Regeln unterscheiden sich teilweise danach, ob der Satz mit einem Nomen oder mit einem Verb beginnt.

Die zwei wichtigsten Satzarten im Arabischen

Satzart Arabischer Name Hauptmerkmal
Nominalsatz الجُمْلَةُ الاسْمِيَّةُ Er beginnt in der Regel mit einem Nomen, einem Pronomen oder einem Demonstrativpronomen
Verbalsatz الجُمْلَةُ الفِعْلِيَّةُ Er beginnt in der Regel mit einem Verb

Diese Unterscheidung ist grundlegend. Sie zeigt, ob man nach einem مُبْتَدَأ und einem خَبَر suchen muss oder nach einem فِعْل, einem فَاعِل und manchmal einem مَفْعُولٌ بِهِ.

Der Nominalsatz im Arabischen

Der arabische Nominalsatz heißt الجُمْلَةُ الاسْمِيَّةُ. Er beginnt in der Regel mit einem Nomen, einem Pronomen, einem Eigennamen oder einem Demonstrativpronomen.

Er besteht häufig aus zwei Hauptelementen:

  • المُبْتَدَأُ: das Ausgangssubjekt, auch Mubtada genannt;
  • الخَبَرُ: die Information, die über das Ausgangssubjekt gegeben wird, auch Khabar genannt.

Einfaches Beispiel:

مُحَمَّدٌ رَسُولٌ
Muhammad ist ein Gesandter.

In diesem Satz ist مُحَمَّدٌ das مُبْتَدَأ und رَسُولٌ das خَبَر.

Das Mubtada: المُبْتَدَأُ

Das المُبْتَدَأُ ist das Wort oder die Wortgruppe, über die gesprochen wird. Es steht normalerweise im Nominativ, der auf Arabisch مَرْفُوعٌ genannt wird.

Das Mubtada kann sein:

  • ein Eigenname;
  • ein durch ال bestimmtes Nomen;
  • ein Personalpronomen;
  • ein Demonstrativpronomen;
  • eine Nominalgruppe.

Beispiele:

  • أَحْمَدُ طَالِبٌ: Ahmad ist ein Student;
  • هُوَ طَالِبٌ جَيِّدٌ: Er ist ein guter Student;
  • هَذَا كِتَابٌ: Dies ist ein Buch;
  • الكَلْبُ جَالِسٌ: Der Hund sitzt;
  • اَلْقُرْآنُ كِتَابٌ: Der Koran ist ein Buch.

Das Khabar: الخَبَرُ

Das الخَبَرُ gibt eine Information über das المُبْتَدَأُ. Es vervollständigt die Bedeutung des Nominalsatzes.

Das Khabar kann verschiedene Formen annehmen:

  • ein Nomen oder ein Adjektiv;
  • eine Präpositionalgruppe;
  • ein Verbalsatz;
  • ein weiterer Nominalsatz;
  • eine mit dem Subjekt verbundene Konstruktion.

Beispiele:

  • أَحْمَدُ طَالِبٌ: Ahmad ist ein Student;
  • أَحْمَدُ فِي الفَصْلِ: Ahmad ist im Klassenzimmer;
  • مُحَمَّدٌ خَرَجَ مِنَ الجَامِعَةِ: Muhammad ist aus der Universität gegangen;
  • رَشِيدٌ أُمُّهُ صَالِحَةٌ: Raschid, seine Mutter ist rechtschaffen.

Übereinstimmung zwischen Mubtada und Khabar

In einem einfachen Nominalsatz stimmt das Khabar in der Regel in Genus und Numerus mit dem Mubtada überein.

Beispiele:

  • الطَّالِبُ مُجْتَهِدٌ: Der Student ist fleißig;
  • الطَّالِبَةُ مُجْتَهِدَةٌ: Die Studentin ist fleißig;
  • الطُّلَّابُ مُجْتَهِدُونَ: Die Studenten sind fleißig;
  • الطَّالِبَاتُ مُجْتَهِدَاتٌ: Die Studentinnen sind fleißig.

Wenn ein gebrochener Plural nicht menschliche Dinge bezeichnet, kann das Khabar häufig im weiblichen Singular stehen.

فَتِلْكَ بُيُوتُهُمْ خَاوِيَةً
Das sind ihre Häuser, verlassen wegen ihrer Verfehlungen. (27:52)

Beispiele für Nominalsätze aus dem Koran

وَاللَّـهُ سَمِيعٌ عَلِيمٌ
Und Allah ist allhörend und allwissend. (2:224)

وَأَنتُمْ ظَالِمُونَ
Während ihr Unrecht begingt. (2:92)

إِنَّ أَكْرَمَكُمْ عِندَ اللَّـهِ أَتْقَاكُمْ
Der Angesehenste von euch bei Allah ist der Gottesfürchtigste. (49:13)

أَنتَ مَوْلَانَا
Du bist unser Schutzherr. (2:286)

قَالَ أَنَا يُوسُفُ وَهَذَا أَخِي
Er sagte: „Ich bin Yusuf, und das ist mein Bruder.“ (12:90)

وَأُولَـٰئِكَ هُمُ الْمُفْلِحُونَ
Und sie sind diejenigen, die erfolgreich sind. (2:5)

الْحَمْدُ لِلَّـهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ
Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten. (1:2)

وَإِلَـٰهُكُمْ إِلَـٰهٌ وَاحِدٌ
Und euer Gott ist ein einziger Gott. (2:163)

الَّذِينَ هُمْ فِي صَلَاتِهِمْ خَاشِعُونَ
Diejenigen, die in ihrem Gebet demütig sind. (23:2)

Der Verbalsatz im Arabischen

Der arabische Verbalsatz heißt الجُمْلَةُ الفِعْلِيَّةُ. Er beginnt in der Regel mit einem Verb.

Er besteht häufig aus drei Elementen:

  • الفِعْلُ: das Verb;
  • الفَاعِلُ: das Subjekt, das die Handlung ausführt;
  • المَفْعُولُ بِهِ: das direkte Objekt, sofern eines vorhanden ist.

Die übliche Wortstellung lautet daher:

فِعْلٌ + فَاعِلٌ + مَفْعُولٌ بِهِ
Verb + Subjekt + Objekt

Beispiel für einen Verbalsatz

وَقَتَلَ دَاوُودُ جَالُوتَ
Und Dawud tötete Dschalut. (2:251)

Arabisches Wort Funktion Erklärung
قَتَلَ Verb Es bezeichnet die Handlung: töten
دَاوُودُ Subjekt Er führt die Handlung aus
جَالُوتَ Objekt Es ist von der Handlung betroffen

Das Verb im Verbalsatz

Das Verb bezeichnet eine Handlung oder ein Ereignis. Es kann in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft stehen. In den ersten Lektionen begegnet man häufig dem Verb in der Vergangenheit, das فِعْلٌ مَاضٍ genannt wird.

Beispiele:

  • ذَهَبَ: er ging;
  • خَرَجَ: er ging hinaus;
  • أَكَلَ: er aß;
  • قَرَأَ: er las.

Das Subjekt im Verbalsatz: الفَاعِلُ

Das Subjekt eines Verbalsatzes heißt الفَاعِلُ. Es gibt an, wer die Handlung ausführt. Es steht normalerweise im Nominativ.

Beispiele:

  • ذَهَبَ أَحْمَدُ إِلَى الجَامِعَةِ: Ahmad ging zur Universität;
  • خَرَجَ المُدَرِّسُ مِنْ فَصْلٍ: Der Lehrer ging aus einem Klassenzimmer;
  • ذَهَبَ الرَّجُلُ إِلَى البَيْتِ: Der Mann ging nach Hause.

In diesen Sätzen sind أَحْمَدُ, المُدَرِّسُ und الرَّجُلُ die Subjekte der Verben.

Das direkte Objekt: المَفْعُولُ بِهِ

Das direkte Objekt heißt المَفْعُولُ بِهِ. Es ist von der Handlung des Verbs betroffen. Wenn es vorhanden ist, steht es häufig im Akkusativ.

Beispiele:

  • أَكَلَ أَحْمَدُ تُفَّاحًا: Ahmad aß Äpfel;
  • قَرَأَ مُحَمَّدٌ الكِتَابَ: Muhammad las das Buch;
  • دَخَلَ الطَّالِبُ الفَصْلَ: Der Student betrat das Klassenzimmer.

Nomen nach einer Präposition

Wenn ein Nomen nach einer Präposition steht, wird es in den Genitiv gesetzt. Dieser Zustand heißt auf Arabisch حَالَةُ الْجَرِّ. Je nach Zusammenhang wird er durch eine Kasra oder einen Kasra-Tanwīn gekennzeichnet.

قَالُوا آمَنَّا بِاللَّـهِ وَحْدَهُ
Sie sagten: „Wir glauben an Allah allein.“ (40:84)

ذَهَبَ اللَّـهُ بِنُورِهِمْ
Allah nahm ihnen ihr Licht. (2:17)

Im arabischen Verb enthaltene Pronomen

Im Arabischen können Subjektpronomen direkt im Verb enthalten sein. Daher ist es nicht immer notwendig, ein separates Pronomen als Subjekt zu nennen.

Beispiel:

خَلَقْتُ
Ich habe erschaffen.

In dieser Form ist das Pronomen „ich“ bereits in der Verbendung enthalten. Das Verb trägt somit bereits die Information über das Subjekt.

وَإِذْ فَرَقْنَا بِكُمُ الْبَحْرَ فَأَنجَيْنَاكُمْ
Und als Wir für euch das Meer teilten und euch daraufhin retteten. (2:50)

In فَرَقْنَا ist das enthaltene Pronomen „Wir“. Das Verb enthält also bereits die Information über das Subjekt.

Die Stellung eines Objektpronomens im Verbalsatz

Wenn das Objekt ein Pronomen ist, wird es normalerweise direkt an das Verb angehängt oder innerhalb einer mit dem Verb verbundenen Konstruktion verwendet.

لَّا يَتَكَلَّمُونَ إِلَّا مَنْ أَذِنَ لَهُ الرَّحْمَـٰنُ وَقَالَ صَوَابًا
Sie werden nicht sprechen, außer demjenigen, dem der Allerbarmer die Erlaubnis gibt und der das Richtige sagt. (78:38)

In diesem Beispiel enthält لَهُ ein angehängtes Pronomen. Die Präposition لِ wird mit dem Pronomen هُ verbunden, das „ihm“ bedeutet.

Das Verb im weiblichen Singular bei nicht menschlichen Pluralformen

Wenn das Subjekt ein gebrochener Plural ist und nicht menschliche Dinge bezeichnet, kann das Verb im Arabischen im weiblichen Singular stehen.

أُولَـٰئِكَ الَّذِينَ حَبِطَتْ أَعْمَالُهُمْ فِي الدُّنْيَا وَالْآخِرَةِ
Das sind diejenigen, deren Werke im Diesseits und im Jenseits hinfällig geworden sind. (3:22)

In diesem Satz bedeutet أَعْمَالُهُمْ „ihre Werke“. Es handelt sich um einen nicht menschlichen Plural. Deshalb steht das Verb حَبِطَتْ im weiblichen Singular.

Übereinstimmung zwischen Verb und Subjekt im Verbalsatz

Wenn das Subjekt ausdrücklich nach dem Verb genannt wird, bleibt das vorangestellte Verb in der Regel im Singular, auch wenn das Subjekt im Dual oder Plural steht. Folgt jedoch ein zweites Verb, das sich auf dasselbe Subjekt bezieht, kann dieses mit dem Subjekt übereinstimmen.

وَأَذِنَتْ لِرَبِّهَا وَحُقَّتْ
Und sie wird auf ihren Herrn hören, wie es ihr zusteht. (84:2)

عَلِمَتْ نَفْسٌ مَّا أَحْضَرَتْ
Dann wird jede Seele wissen, was sie mitgebracht hat. (81:14)

رَفَعَ سَمْكَهَا فَسَوَّاهَا
Er erhöhte ihr Gewölbe und formte es vollkommen. (79:28)

Diese Beispiele zeigen, dass die verbale Übereinstimmung im Arabischen von der Stellung und der Art des Subjekts sowie von der Satzstruktur abhängt. Im klassischen Verbalsatz bleibt das vor dem Subjekt stehende Verb häufig im Singular.

Der Unterschied zwischen Nominalsatz und Verbalsatz

Der wichtigste Unterschied zwischen Nominal- und Verbalsatz liegt im ersten Element des Satzes.

Arabischer Satz Satzart Erklärung
أَحْمَدُ ذَهَبَ إِلَى الجَامِعَةِ Nominalsatz Der Satz beginnt mit dem Namen أَحْمَدُ
ذَهَبَ أَحْمَدُ إِلَى الجَامِعَةِ Verbalsatz Der Satz beginnt mit dem Verb ذَهَبَ
المُدَرِّسُ خَرَجَ مِنْ فَصْلٍ Nominalsatz Der Satz beginnt mit dem Nomen المُدَرِّسُ
خَرَجَ المُدَرِّسُ مِنْ فَصْلٍ Verbalsatz Der Satz beginnt mit dem Verb خَرَجَ

Praktische Beispiele

Die folgenden Beispiele helfen dabei, die beiden Satzarten voneinander zu unterscheiden:

Arabischer Satz Übersetzung Satzart
الطَّالِبُ فِي الفَصْلِ Der Student ist im Klassenzimmer Nominalsatz
دَخَلَ الطَّالِبُ الفَصْلَ Der Student betrat das Klassenzimmer Verbalsatz
الكِتَابُ مُفِيدٌ Das Buch ist nützlich Nominalsatz
قَرَأَ مُحَمَّدٌ الكِتَابَ Muhammad las das Buch Verbalsatz

Wie erkennt man die Satzart schnell?

Um die Satzart schnell zu erkennen, betrachtet man zunächst das erste Wort:

  • Beginnt der Satz mit einem Nomen, Pronomen oder Demonstrativpronomen, handelt es sich in der Regel um einen Nominalsatz;
  • beginnt der Satz mit einem Verb, handelt es sich in der Regel um einen Verbalsatz.

Anschließend sucht man nach den wichtigsten Bestandteilen:

  • im Nominalsatz: المُبْتَدَأُ und الخَبَرُ;
  • im Verbalsatz: الفِعْلُ, الفَاعِلُ und manchmal المَفْعُولُ بِهِ.

Häufige Fehler, die man vermeiden sollte

  • anzunehmen, dass alle arabischen Sätze der deutschen Wortstellung folgen;
  • das مُبْتَدَأ mit dem فَاعِل zu verwechseln;
  • zu vergessen, dass ein Nominalsatz ein Verb innerhalb seines Khabar enthalten kann;
  • zu glauben, dass jeder Satz mit einem Verb automatisch ein Verbalsatz ist, auch wenn er mit einem Nomen beginnt;
  • das direkte Objekt المَفْعُولُ بِهِ nicht zu erkennen;
  • zu vergessen, dass das Subjekt des Verbalsatzes normalerweise im Nominativ steht;
  • zu vergessen, dass das Objekt häufig im Akkusativ steht;
  • die im Verb enthaltenen Pronomen nicht zu berücksichtigen.

Warum ist diese Regel wichtig?

Wer den Nominalsatz und den Verbalsatz versteht, kann arabische Sätze besser analysieren, grammatische Funktionen erkennen und im Hocharabischen oder modernen Standardarabisch Fortschritte machen.

Diese Regel hilft auch dabei, folgende Themen besser zu verstehen:

  • die grammatischen Fälle;
  • Präpositionen;
  • die Genitivverbindung;
  • die arabische Konjugation;
  • grammatische Übereinstimmungen;
  • Pronomen;
  • das Lesen vokalisierter Texte;
  • bestimmte Verse des Korans.

Arabische Grammatik mit einer Lehrkraft lernen

Der Unterschied zwischen Nominal- und Verbalsatz ist eine wichtige Grundlage, um Arabisch zu lernen und den Aufbau arabischer Texte zu verstehen.

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FAQ zu Nominal- und Verbalsätzen im Arabischen

Was ist ein Nominalsatz im Arabischen?

Ein Nominalsatz, auf Arabisch الجُمْلَةُ الاسْمِيَّةُ, beginnt in der Regel mit einem Nomen, einem Pronomen oder einem Demonstrativpronomen. Er besteht häufig aus einem مُبْتَدَأ und einem خَبَر.

Was ist ein Verbalsatz im Arabischen?

Ein Verbalsatz, auf Arabisch الجُمْلَةُ الفِعْلِيَّةُ, beginnt normalerweise mit einem Verb. Er besteht häufig aus einem Verb, einem Subjekt und manchmal einem Objekt.

Was ist der Unterschied zwischen المُبْتَدَأ und الفَاعِل?

Das المُبْتَدَأ ist das Ausgangssubjekt eines Nominalsatzes. Das الفَاعِل ist das Subjekt, das in einem Verbalsatz die Handlung ausführt.

Kann ein Nominalsatz ein Verb enthalten?

Ja. Ein Nominalsatz kann ein Verb in seinem Khabar enthalten. Der Satz مُحَمَّدٌ خَرَجَ مِنَ الجَامِعَةِ beginnt beispielsweise mit einem Nomen. Deshalb handelt es sich um einen Nominalsatz, obwohl danach ein Verb folgt.

Steht das Subjekt eines Verbalsatzes immer nach dem Verb?

In der klassischen Wortstellung eines Verbalsatzes steht das Subjekt normalerweise nach dem Verb. Das Arabische erlaubt jedoch je nach Zusammenhang auch andere Satzstrukturen.

Wie erkennt man einen Verbalsatz schnell?

Man betrachtet das erste Wort. Wenn der Satz mit einem Verb beginnt, handelt es sich in der Regel um einen Verbalsatz.

Fazit

In dieser Lektion haben wir den Nominalsatz und den Verbalsatz im Arabischen behandelt. Wir haben gesehen, dass der Nominalsatz normalerweise mit einem Nomen, einem Pronomen oder einem Demonstrativpronomen beginnt, während der Verbalsatz in der Regel mit einem Verb beginnt.

Der Nominalsatz beruht häufig auf dem مُبْتَدَأ und dem خَبَر. Der Verbalsatz besteht dagegen aus dem فِعْل, dem فَاعِل und manchmal dem مَفْعُولٌ بِهِ.

Diese Grundlage ist unverzichtbar, um die arabische Grammatik zu verstehen, Texte genau zu lesen und korrekte Sätze zu bilden. Mit einer schrittweisen Methode, regelmäßigen Übungen und den Korrekturen einer qualifizierten Lehrkraft wird der Aufbau arabischer Sätze immer verständlicher und leichter anzuwenden.

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