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Istiʿādha und Basmala vor der Koranrezitation

10. Juni 2026 – Al-Dirassa Institut

Tajwīd-Unterricht über Istiʿādha und Basmala

Bevor ein Muslim den Koran rezitiert, beginnt er seine Lesung nicht wie einen gewöhnlichen Text. Die Koranrezitation ist eine gottesdienstliche Handlung, die Respekt, Konzentration, Aufrichtigkeit und Aufmerksamkeit erfordert.

Zu den ersten Begriffen, denen Lernende bei den Regeln der Koranrezitation begegnen, gehören die Istiʿādha, also das Suchen von Schutz bei Allah, und die Basmala, also die Formel „Bismi-Llāhi r-Raḥmāni r-Raḥīm“.

Diese beiden Formeln werden häufig gemeinsam behandelt, da sie den Beginn der Koranlesung betreffen. Sie besitzen jedoch unterschiedliche Bedeutungen und eigene Anwendungsregeln, insbesondere beim Beginn einer Sure oder beim Übergang zwischen zwei Suren.

In diesem Artikel erklären wir, was Istiʿādha und Basmala bedeuten, wann sie rezitiert werden, welche Regeln für den Beginn der Rezitation gelten und wie diese schrittweise beim Erlernen des Korans angewendet werden können.

Warum sollte man die Regeln zum Beginn der Rezitation lernen?

Das Erlernen der Koranrezitation beschränkt sich nicht auf die arabischen Buchstaben oder die Tajwid-Regeln. Ebenso wichtig sind bestimmte Verhaltensweisen und Regeln, die den Beginn und den Ablauf der Lesung betreffen.

Istiʿādha und Basmala gehören zu diesen grundlegenden Begriffen. Sie erinnern den Leser daran, dass der Koran das Wort Allahs ist und seine Rezitation mit Demut, Schutzsuche, Konzentration und Respekt begonnen werden sollte.

Für Anfänger verdeutlichen diese Regeln außerdem, dass die Koranrezitation auf einer präzisen Überlieferung beruht. Man lernt, was gesprochen wird, wann es gesprochen wird und wie die einzelnen Formeln zu Beginn oder zwischen zwei Suren miteinander verbunden werden.

Was ist die Istiʿādha?

Istiʿādha bedeutet, bei Allah Zuflucht und Schutz zu suchen. Im Zusammenhang mit der Koranrezitation bittet der Leser Allah darum, ihn vor dem Satan zu schützen, bevor er Sein Wort liest.

Die bekannteste Formel lautet:

أَعُوذُ بِاللّٰهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ

Sie wird gewöhnlich folgendermaßen transkribiert:

Aʿūdhu billāhi mina sch-schayṭāni r-radschīm.

Auf Deutsch bedeutet sie:

Ich suche Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Satan.

Diese Formel ist kurz, besitzt jedoch eine tiefgehende Bedeutung. Der Gläubige erkennt seine eigene Schwäche, seine Bedürftigkeit gegenüber Allah und die Notwendigkeit, sich vor Einflüsterungen, Ablenkung, Hochmut und Unachtsamkeit zu schützen.

Die Grundlage der Istiʿādha vor der Koranlesung

Die Istiʿādha beruht auf folgendem Koranvers:

فَإِذَا قَرَأْتَ الْقُرْآنَ فَاسْتَعِذْ بِاللّٰهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ

Dies bedeutet:

„Wenn du den Koran liest, dann suche Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Satan.“ (16:98)

Dieser Vers zeigt, dass die Koranrezitation mit einer Bitte um Schutz begonnen werden soll. Der Leser verlässt sich nicht allein auf sein Gedächtnis, seine Stimme oder sein Wissen, sondern wendet sich zunächst an Allah.

Was bedeutet Aʿūdhu billāhi mina sch-schayṭāni r-radschīm?

Jeder Bestandteil der Formel trägt eine wichtige Bedeutung:

  • أَعُوذُ bedeutet: Ich suche Zuflucht und bitte um Schutz.
  • بِاللّٰهِ bedeutet: bei Allah oder durch Allah.
  • مِنَ الشَّيْطَانِ bedeutet: vor dem Satan.
  • الرَّجِيمِ bedeutet: der Verfluchte, Verstoßene und von Allahs Barmherzigkeit Entfernte.

Wer diese Bedeutung versteht, rezitiert die Formel nicht nur mechanisch. Die Istiʿādha wird dadurch zu einem bewussten Ausdruck von Demut vor dem Beginn der Koranrezitation.

Wann wird die Istiʿādha rezitiert?

Der bekannteste Zeitpunkt für die Istiʿādha ist unmittelbar vor dem Lesen oder Rezitieren des Korans. Sie bereitet Herz und Zunge darauf vor, sich den Worten Allahs mit Respekt und Konzentration zuzuwenden.

Wer allein liest, kann sie leise oder hörbar sprechen. Bei einer Gruppenrezitation kann der erste Leser sie laut sprechen, während die übrigen Teilnehmer sie vor ihrer eigenen Rezitation leiser aussprechen.

Ein Muslim kann auch in anderen Situationen bei Allah Zuflucht suchen, etwa bei Versuchung, Angst, Zorn, Schwäche oder schädlichen Einflüsterungen. In diesem Artikel konzentrieren wir uns jedoch auf die Verwendung zu Beginn der Koranrezitation.

Was ist die Basmala?

Die Basmala ist die Formel:

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ

Sie wird gewöhnlich folgendermaßen transkribiert:

Bismi-Llāhi r-Raḥmāni r-Raḥīm.

Auf Deutsch bedeutet sie:

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.

Die Basmala ist eine Formel des Beginnens. Sie bringt zum Ausdruck, dass der Gläubige seine Lesung im Namen Allahs beginnt und dabei Seine Hilfe, Seinen Segen und Seine Barmherzigkeit sucht.

Was ist der Unterschied zwischen Istiʿādha und Basmala?

Istiʿādha und Basmala sind zwei wichtige Formeln, besitzen jedoch nicht dieselbe Bedeutung.

Die Istiʿādha ist das Suchen von Zuflucht bei Allah vor dem Satan. Sie bereitet den Leser vor und schützt ihn vor Ablenkungen und Einflüsterungen.

Die Basmala bedeutet, im Namen Allahs, des Allerbarmers und Barmherzigen, zu beginnen. Sie eröffnet die Lesung mit der Erinnerung an Allah, mit Hoffnung auf Segen und mit Vertrauen auf Ihn.

Zusammenfassend gilt:

  • Die Istiʿādha ist eine Bitte um Schutz.
  • Die Basmala ist eine Formel des Beginnens im Namen Allahs.

Wann wird die Basmala im Koran rezitiert?

Die Basmala wird zu Beginn der Suren rezitiert, mit Ausnahme der Sure At-Tawbah, die im Muṣḥaf nicht mit der Basmala beginnt.

Beginnt der Leser eine Sure am Anfang, spricht er gewöhnlich zunächst die Istiʿādha, anschließend die Basmala und danach den ersten Vers der Sure.

Beginnt er innerhalb einer Sure, spricht er die Istiʿādha. Anschließend kann er die Basmala rezitieren oder auslassen, abhängig vom Zusammenhang, von der Bedeutung der folgenden Stelle und von der Unterrichtstradition, die er gelernt hat.

Bei der Sure Al-Fātiḥa bestehen je nach Rechtsschule unterschiedliche juristische Auffassungen. In der schafiitischen Rechtsschule gilt die Basmala unter anderem als Bestandteil der Sure Al-Fātiḥa. Für detaillierte Rechtsfragen sollte man sich an qualifizierte Lehrkräfte wenden.

Warum beginnt die Sure At-Tawbah nicht mit der Basmala?

Die Sure At-Tawbah, auch „Die Reue“ genannt, ist die einzige Sure des Korans, die im Muṣḥaf nicht mit der Basmala beginnt.

Wer die Sure At-Tawbah von ihrem Anfang an rezitiert, spricht daher vor dem ersten Vers keine Basmala. Die Istiʿādha kann vor Beginn der Sure gesprochen werden, die Basmala wird jedoch nicht eingefügt.

Diese Besonderheit ist beim Erlernen der Anfangsregeln wichtig, da sie zeigt, dass die Basmala nicht in jeder Situation auf dieselbe Weise verwendet wird.

Wie beginnt man die Rezitation einer Sure?

Beginnt man eine Sure von ihrem Anfang an, ist die bekannte Reihenfolge:

  • die Istiʿādha rezitieren;
  • die Basmala rezitieren;
  • mit der Sure beginnen.

Der Leser sagt beispielsweise zunächst:

أَعُوذُ بِاللّٰهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ

Danach:

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ

Anschließend rezitiert er den ersten Vers der Sure.

Diese Reihenfolge hilft Anfängern, ihre Rezitation klar zu strukturieren und die einzelnen Formeln nicht miteinander zu verwechseln.

Die Verbindungsarten zwischen Istiʿādha, Basmala und Surenbeginn

Beim Beginn einer Sure können Istiʿādha, Basmala und der erste Vers auf verschiedene zulässige Arten miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden.

1. Vollständige Trennung

Bei der vollständigen Trennung hält der Leser nach der Istiʿādha an, rezitiert anschließend die Basmala, hält erneut an und beginnt danach mit dem ersten Vers der Sure.

2. Trennung der Istiʿādha und Verbindung der Basmala

Dabei hält der Leser nach der Istiʿādha an und verbindet anschließend die Basmala ohne Pause mit dem ersten Vers der Sure.

3. Verbindung der Istiʿādha mit der Basmala

Bei dieser Form verbindet der Leser die Istiʿādha mit der Basmala, hält danach an und beginnt anschließend mit dem ersten Vers.

4. Vollständige Verbindung

Hier werden Istiʿādha, Basmala und der erste Vers ohne Unterbrechung miteinander verbunden.

Diese Verbindungsarten gelten beim Beginn einer Sure, mit Ausnahme des Anfangs der Sure At-Tawbah, bei dem keine Basmala rezitiert wird.

Die Regeln der Basmala zwischen zwei Suren

Wenn ein Leser eine Sure beendet und unmittelbar mit der darauffolgenden Sure beginnt, sind mehrere Arten der Verbindung zwischen dem Ende der ersten Sure, der Basmala und dem Anfang der folgenden Sure bekannt.

1. Vollständige Trennung

Bei der vollständigen Trennung hält der Leser am Ende der ersten Sure an, rezitiert die Basmala separat, hält erneut an und beginnt anschließend die nächste Sure.

Das Ende der ersten Sure, die Basmala und der Beginn der folgenden Sure werden somit jeweils durch eine Pause voneinander getrennt.

2. Trennung am Surenende und Verbindung der Basmala

Dabei hält der Leser am Ende der ersten Sure an und verbindet anschließend die Basmala mit dem ersten Vers der nächsten Sure.

Diese Form verdeutlicht, dass die Basmala nach einer Pause am Ende der vorherigen Sure mit dem Beginn der folgenden Sure verbunden werden kann.

3. Vollständige Verbindung

Bei der vollständigen Verbindung werden das Ende der ersten Sure, die Basmala und der Anfang der folgenden Sure ohne Pause miteinander verbunden.

Diese Form erfordert eine sichere Rezitation, da der Leser flüssig lesen und gleichzeitig die Wörter deutlich voneinander unterscheiden muss.

Die zu vermeidende Verbindung

Eine Form ist zu vermeiden: Der Leser verbindet das Ende einer Sure mit der nachfolgenden Basmala und hält anschließend auf der Basmala an, bevor er die nächste Sure beginnt.

Diese Form wird vermieden, weil dadurch der Eindruck entstehen könnte, die Basmala gehöre zum Ende der vorherigen Sure und nicht zum Beginn der folgenden Sure.

Der Sonderfall zwischen Al-Anfāl und At-Tawbah

Da die Sure At-Tawbah nicht mit der Basmala beginnt, gelten für den Übergang zwischen Al-Anfāl und At-Tawbah besondere Regeln.

Für diesen Übergang sind drei bekannte Arten möglich:

  • Anhalten: Der Leser hält am Ende von Al-Anfāl an und beginnt anschließend At-Tawbah ohne Basmala.
  • Kurze Unterbrechung ohne Atemholen: Der Leser macht eine kurze Pause und beginnt danach At-Tawbah ohne Basmala.
  • Direkte Verbindung: Der Leser verbindet das Ende von Al-Anfāl unmittelbar mit dem Beginn von At-Tawbah.

Eine Basmala wird bei keiner dieser drei Möglichkeiten zwischen den beiden Suren rezitiert.

Istiʿādha, Basmala und Tajwid: Welcher Zusammenhang besteht?

Istiʿādha und Basmala sind keine Tajwid-Regeln im selben Sinne wie Madd, Ghunna oder die Artikulationsstellen der Buchstaben. Sie gehören vielmehr zu den Regeln und Verhaltensweisen des Beginns der Rezitation.

Dennoch werden sie häufig in Tajwid- und Rezitationskursen behandelt, da sie erklären, wie die Koranlesung korrekt begonnen und wie zwei Suren miteinander verbunden werden.

Wer Tajwid lernt, sollte daher diese Formeln, ihre Bedeutung und ihre Stellung in der Rezitation kennen. Ihr Erlernen ersetzt jedoch nicht das Studium der Aussprache- und Tajwid-Regeln.

Häufige Fehler

Anfänger können beim Erlernen von Istiʿādha und Basmala verschiedene Fehler machen.

  • die Bedeutung von Istiʿādha und Basmala miteinander zu verwechseln;
  • die Basmala zu Beginn der Sure At-Tawbah zu rezitieren;
  • die Istiʿādha vor dem Beginn der Koranlesung zu vergessen;
  • das Ende einer Sure mit der folgenden Basmala zu verbinden und anschließend auf der Basmala anzuhalten;
  • die Formeln zu rezitieren, ohne ihre Bedeutung zu verstehen;
  • zu schnell zu lesen und die Buchstaben nicht deutlich auszusprechen;
  • sich ausschließlich auf eine phonetische Umschrift zu verlassen.

Diese Fehler lassen sich durch Zuhören, Wiederholen, schrittweises Lernen und die Rezitation vor einer kompetenten Lehrkraft korrigieren.

Wie kann man diese Regeln wirksam lernen?

Zum Erlernen der Istiʿādha, der Basmala und der Anfangsregeln eignet sich eine einfache, schrittweise Methode:

  • beide Formeln auf Arabisch auswendig lernen;
  • ihre Bedeutung auf Deutsch verstehen;
  • die korrekte Aussprache anhören;
  • sie langsam und deutlich rezitieren;
  • lernen, wann sie verwendet werden;
  • das Beginnen verschiedener Suren üben;
  • die Verbindungsregeln zwischen zwei Suren lernen;
  • die Rezitation nach Möglichkeit von einer Lehrkraft korrigieren lassen.

Diese Vorgehensweise führt von der bloßen Auswendiglernung zu einer bewussteren und besser strukturierten Rezitation.

Die Koranrezitation systematisch lernen

Istiʿādha und Basmala gehören zu den ersten Formeln, denen viele Lernende beim Erlernen der Koranrezitation begegnen. Sie verbinden die arabische Sprache, den Glauben, die Rezitation und die Verhaltensweisen beim Lesen des Korans.

Für weitere Fortschritte sollten auch die arabischen Buchstaben, die Aussprache, die Tajwid-Regeln, die Pausen, die Dehnungen und die mündliche Korrektur erlernt werden.

In unserem Grundlagenartikel über Tajwid, seine Definition und die wichtigsten Regeln finden Sie einen Überblick über die Grundlagen, bevor Sie einzelne Themen vertiefen.

Für eine strukturierte Begleitung bieten unsere Online-Tajwidkurse die Möglichkeit, die Rezitation mit mündlicher Korrektur und einem an das persönliche Niveau angepassten Lernweg zu üben.

Wer die arabischen Wörter der Rezitation besser verstehen möchte, kann das Lernen zusätzlich durch unsere Kurse zum Koranarabisch ergänzen.

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FAQ: Istiʿādha und Basmala

Was bedeutet Istiʿādha?

Istiʿādha bedeutet, bei Allah Zuflucht und Schutz zu suchen, insbesondere vor dem Satan und seinen Einflüsterungen.

Wie lautet die Formel der Istiʿādha?

Die bekannte Formel lautet: أَعُوذُ بِاللّٰهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ. Sie wird transkribiert als Aʿūdhu billāhi mina sch-schayṭāni r-radschīm.

Was bedeutet die Basmala?

Die Basmala lautet: بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ. Sie bedeutet: „Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.“

Was ist der Unterschied zwischen Istiʿādha und Basmala?

Die Istiʿādha ist eine Bitte an Allah um Schutz vor dem Satan. Die Basmala ist eine Formel, mit der eine Handlung im Namen Allahs begonnen wird.

Wird die Basmala zu Beginn jeder Sure gesprochen?

Die Basmala wird zu Beginn der Suren rezitiert, mit Ausnahme der Sure At-Tawbah, die im Muṣḥaf nicht mit der Basmala beginnt.

Kann man die Basmala innerhalb einer Sure rezitieren?

Beginnt ein Leser innerhalb einer Sure, spricht er zunächst die Istiʿādha. Die Basmala kann abhängig vom Zusammenhang und von der erlernten Rezitationsweise gesprochen oder ausgelassen werden.

Gehört die Istiʿādha zum Tajwid?

Die Istiʿādha gehört zu den Verhaltensweisen und Regeln des Rezitationsbeginns. Sie wird häufig gemeinsam mit der Basmala in Tajwid- und Rezitationskursen behandelt.

Fazit: Die Rezitation mit Schutz und Bewusstsein beginnen

Istiʿādha und Basmala sind zwei grundlegende Formeln, um den korrekten Beginn der Koranrezitation zu verstehen. Die Istiʿādha erinnert den Leser daran, bei Allah Zuflucht vor dem Satan zu suchen. Die Basmala eröffnet die Rezitation im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.

Das Erlernen dieser Formeln besteht nicht nur darin, sie zu wiederholen. Ebenso wichtig sind ihre Bedeutung, ihre Stellung in der Rezitation und die Regeln zum Beginn einer Sure oder zum Übergang zwischen zwei Suren.

Mit einer schrittweisen Methode, regelmäßigem Zuhören und der Begleitung durch eine qualifizierte Lehrkraft kann der Lernende diese Formeln korrekt rezitieren und seine Koranlesung mit mehr Respekt, Klarheit und innerer Sammlung beginnen.

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